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17.09.1993

Schlechte Auftragslage Bayerische Elektronikbranche meldet starken Umsatzrueckgang

MUENCHEN (vwd) - Dramatische Einbrueche beim Umsatz und Auftragseingang kennzeichnen die Lage der Elektro- und Elektronikindustrie in Bayern. Die Bereiche Datenverarbeitung, Mess- und Automatisierungs-technik rechnen mit zweistelligen Umsatzeinbussen.

Nachdem die Branche 1992 mit 268000 Beschaeftigten Erloese in Hoehe von 60,3 Milliarden Mark generierte, sei im ersten Halbjahr 1993 der Umsatz um 6,3 Prozent zurueckgegangen, berichtet Albert Geyer, Vorsitzender des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).

In den letzten drei Monaten sei der Umsatz sogar um 13 Prozent gefallen.

Beim Inlandsgeschaeft hat man einen Rueckgang um acht Prozent hinnehmen muessen. Das Auslandsgeschaeft sei mit einem Minus von 3,8 Prozent ebenfalls negativ verlaufen.

Aufgrund des Lagerabbaus zur Reduzierung der Betriebskosten sei die Produktion staerker zurueckgegangen als der Umsatz. Im ersten Halbjahr 1993 seien zehn Prozent weniger gefertigt worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in den letzten drei Monaten 12,5 Prozent.

Im letzten Vierteljahr ist der Auftragseingang um 16 Prozent geschrumpft, fuer Verbandsvorsitzenden Geyer ein Zeichen, dass der Tiefpunkt der Negativentwicklung noch nicht erreicht ist.

Die Anzahl der Stellen in der Branche habe im ersten Halbjahr um sechs Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.