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14.09.2001 - 

IDC prognostiziert schwachen Computermarkt

Schlechte Aussichten für PC-Hersteller

MÜNCHEN (CW) - Laut IDC wird der weltweite PC-Absatz stärker fallen als bislang vorhergesagt. Auch die Zahlen zum Server-Markt geben keinen Anlass zur Freude.

Weniger PC-Verkäufe in diesem Jahr prognostiziert das amerikanische Marktforschungsunternehmen International Data Corp (IDC). Für 2001 geht IDC von weltweit knapp 130 Millionen verkauften PCs aus - im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 1,6 Prozent. Erst im vergangenen Juni hatte IDC seine Prognose auf ein Wachstum von 5,8 Prozent gesenkt, nachdem das Institut anfänglich sogar von 10,8 Prozent ausgegangen war.

Besonders stark falle der Einbruch im Consumer-Markt aus. Der Rückgang im Endkundengeschäft wird der Studie zufolge 9,6 Prozent betragen - daran soll auch der Start von Microsofts Windows XP im Oktober nichts ändern. Im Business-to-Business-Geschäft rechnet IDC mit einem Zuwachs verkaufter PCs von 3,2 Prozent.

Als Gründe für das weltweit geringere Interesse am Erwerb eines PC nennt IDC vor allem die schwache Konjunktur in den USA und in Japan. So trifft die Marktschwäche auch besonders die USA: 25 Prozent weniger Heimcomputer sollen in diesem Jahr dort über den Ladentisch gehen.

Besserung sei allerdings in Sicht: Für das Jahr 2002 erwartet IDC wieder ein Wachstum. Außerhalb der USA soll sich der Markt für Heim-PCs bereits Mitte 2002 wieder beleben. Der Markt für professionelle Geräte soll bis Ende 2002 vielerorts wieder in Fahrt kommen.

Auch für den Server-Markt hat IDC schlechte Nachrichten: Der Umsatz in diesem Markt sei im zweiten Quartal 2001 um 16 Prozent auf rund zwölf Milliarden Dollar gefallen. Das sei der stärkste Rückgang seit fünf Jahren.

In den USA nahmen die Umsätze mit Server-Systemen um 25 Prozent ab, am japanischen Markt sanken die Einnahmen um 20 Prozent. Mit nur acht Prozent Umsatzrückgang steht der Markt in Europa noch relativ gut da.