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02.07.2004 - 

Rückblende

Schlechtes Zeugnis für ERP-Anbieter

Alles andere als überzeugend ist der Eindruck, den die führenden ERP-Pakete bei europäischen CIOs hinterlassen, berichten die Marktforscher von Rethink Research Associates. In der Studie "ERP-Trends 2003-4", in deren Rahmen 150 IT-Manager aus den 3000 größten europäischen Unternehmen Rede und Antwort standen, heißt es beispielsweise: "Rund ein Drittel der Befragten sind mit ihrer Software unzufrieden. Nur 19 Prozent sagen, ihre Erwartungen seien übertroffen worden."

Immerhin 45 Prozent monierten die zu hohen Implementierungskosten, und - besonders erschreckend - 43 Prozent sagten, sie würden ihren ERP-Anbieter nicht noch einmal wählen. Den Londoner Analysten zufolge haben die Anwender nicht die Ziele erreicht, die sich von der ERP-Einführung versprochen haben. Dazu zählen insbesondere die bessere Kontrolle über die Geschäftsaktivitäten und die Möglichkeit, exakt zu überblicken, welche Geschäftsbereiche wie profitabel sind.

Erreicht wurde indessen ein schnelleres Finanz-Reporting. Allerdings legen die CIOs darauf nur nachgeordnet Wert. Die Analysten schreiben: "Es ist klar, dass die laufende Konsolidierung im ERP-Markt nicht nur den generellen Kürzungen der IT-Budgets zuzuschreiben ist." Ebenso seien die Unzufriedenheit mit den Produkten und den Angeboten der Hersteller für die Misere verantwortlich. Die Marktforscher sind unter der Webadresse www.rethinkresearch.biz zu erreichen. (hv)