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05.06.1998 - 

Integration von Mainframes/Kommentar

Schluß mit Ideologie

Techniker, IT-Technologen nicht ausgeschlossen, halten sich viel darauf zugute, daß sie ihre langfristigen Investitionsentscheidungen und Strategien mit stichhaltigen Argumenten und sauberen Kosten-Nutzen-Analysen untermauern, daß sie Prognosen so interpolieren, daß sie die Wahrscheinlichkeit nicht aus dem Auge verlieren etc. "Ideologie" wäre jedenfalls das letzte, was heute ein Entscheider in Sachen Mainframe-Einsatz versus Client-Server akzeptieren würde.

Und doch spielt immer noch so mancher alte Marketing-Hase auf diesem verstimmten Klavier: "Siehste wohl, da kommt er (wieder)...", der gute alte Mainframe, heißt die schrecklich vereinfachende Melodie. Auch von einer "Renaissance der Dinosaurier" ist da die gestelzte Rede, als ob Informatiker sich vom oberflächlichen Bildungshintergrund eines Verkaufsbeauftragten imponieren ließen. Was technologisch zur Zeit abläuft, rechtfertigt keinen Rückblick, der so kommentiert werden könnte: "Ach hätten wir doch nie diese zahllosen teuren Schritte in die Client-Server-Welt gemacht."

Die Argumente für diese ja keineswegs überholte, wenn auch nicht einzige Welt sind nach wie vor stichhaltig: Flexibilität, (Kosten-)Transparenz, Offenheit.

Damals, Anfang der 90er Jahre, als es darum ging, der Rezession zu begegnen, waren sie richtig, so wie sie heute richtig sind - allerdings für beide Welten: Client-Server- und Mainframe-Welt, die, ein paar Jährchen weitergedacht, als Internet-basierte Symbiose offen, kostengünstig und benutzerfreundlich funktionieren werden - vorausgesetzt, die Unternehmen behalten den Kostenaspekt strengstens im Auge. An Werkzeugen dafür fehlt es nicht mehr.

Heute geht es einfach darum, die Chancen weltweiten Wachstums zu realisieren, ganz pragmatisch und ohne Ideologie - bitte!