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16.06.2015 - 

Umstrukturierungen bei Ingram Micro

Schmutter berichtet nicht mehr an Schulz

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Ingram-Deutschlandchef Ernesto Schmutter untersteht nicht mehr direkt Europachef Gerhard Schulz sondern Senior Vice President Shailendra Gupta. Damit soll die Kompetenz der Landesgesellschaft gestärkt werden.

Bei Ingram wird weiter kräftig umgebaut: Nachdem viele Funktionen europaweit zentralisiert worden sind, sollen nun die Landesgesellschaften wieder gestärkt werden. Das hat auch für die deutsche Landesgesellschaft direkte Auswirkungen: Ernesto Schmutter, seit Ende 2014 Vice President Germany bei Ingram Micro, berichtet nicht mehr an Executive Vice President Gerhard Schulz, sondern direkt an Shailendra Gupta, Senior Vice President im amerikanischen Ingram-Headquarter, dies bestätigt Ingram gegenüber ChannelPartner in einem Statement aus den USA.

Ernesto Schmutter, Vice President Germany bei Ingram Micro, berichtet nun direkt in die USA an Senior Vice President Shailendra Gupta.
Ernesto Schmutter, Vice President Germany bei Ingram Micro, berichtet nun direkt in die USA an Senior Vice President Shailendra Gupta.
Foto: Ingram Micro

Laut Ingram ändere man "insgesamt die Aufstellung, um die Kompetenzen der einzelnen Landesgesellschaften wieder vermehrt zu stärken", heißt es in der Stellungnahme. Man wolle dadurch Ingram als globale Gesamtorganisation agiler und effizienter machen, um auf die Bedürfnisse von Kunden und Geschäftspartnern noch besser reagieren zu können.

Zurück zu den Landesgesellschaften

In den letzten Monaten hatte man bei Ingram immer die internationale Zusammenarbeit und gemeinsame europäische Strukturen betont. Ingram Micro arbeitet seit etwa eineinhalb Jahren daran, die die Struktur der Landesgesellschaften in ein einheitliches paneuropäisches Geschäftsmodell umzuwandeln. Damit sollte die Zusammenarbeit mit Herstellern, Kunden und anderen Geschäftspartnern "deutlich verbessert" werden.

Nun geht es also wieder Richtung Landesgesellschaften. Marcus Adä, vor Ernesto Schmutter an der Ingram-Deutschlandspitze, wird diese Entwicklung mit Interesse verfolgen. Ihm wurde nachgesagt, dass er vor allem das Wohl seiner Landesgesellschaft im Blick hatte und den starken europäischen Einfluss kritisch sah. Dies soll dann auch einer der Gründe für seinen Weggang gewesen sein.

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