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02.02.1990

Schnell, schneller ...

Der neue Supercomputer von Alliant weist beeindruckende Leistungen auf. Sowohl das Entry-Level-Modell FX/2808 mit acht 860-RISC-Prozessoren steht - auf dem Papier - im Vergleich zur VAX9000, Modell 210VP, als auch gegenüber der Convex C210S als strahlender Sieger da. Für den High-end-Bereich gilt selbiges. Nimmt man das Preis-/ Leistungsverhältnis, so hängt Alliant die erklärte Konkurrenz von DEC und Convex locker ab. Auf dem Papier.

Vielleicht ist aber Jack Dongarra ganz anderer Ansicht. Das Orakel von der Mathematics and Computer-Science Division in Argonne, Illinois, hat bislang seinen Segen zu den beeindruckenden Zahlen des Alliant-Rechners noch nicht abgegeben. Eines läßt sich allerdings sagen: Die reine Multiplikation der Einzelleistungen von CPUs und deren lineare Hochrechnung wird gemeinhin als nicht akzeptable Methode zur Leistungsdefinition eines Rechners angesehen.

Zudem wird der Anwender fragen, wie sich die Rechenleistung eines Parallelcomputers in der Praxis, bei Real-Life-Anwendungen, darstellt. Die Allianz von Alliant mit Intel bietet Softwareentwicklern und Anwendern gleichwohl Optionen für eine durchgängige Softwarezukunft. Das spricht für den FX/2800. RISC liegt im Trend, Parallelverarbeitung ohnehin.

Warum dann synthetische Benchmarks? jm