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07.08.2006

Schneller Dreher

Wie man mit dem Verkauf von optischen Medien Geld verdienen und gleichzeitig Kunden an sich binden kann, zeigt das Unternehmen Software Partner.

Von Hans-Jürgen Humbert

Der Markt für DVD-Rohlinge boomt. 2004 wurden rund 165 Millionen Stück allein in Deutschland verkauft. 2005 verdoppelte sich diese Anzahl fast auf 311 Millionen. Auch für die nächsten Jahre gehen Analysten von weiter steigenden Zahlen aus.

Ralf Schnur, Geschäftsführer der Software Partner GmbH, versteht nicht, warum der Handel dieses stabile Geschäft - das obendrein immer Kunden in den Laden oder in den E-Shop führt - den Discountern und Retailern überlässt: "Wer einmal gute Erfahrungen mit einem Anbieter oder Händler gemacht hat und keine Ausfälle hatte, wird immer wieder zu dem greifen, was zuverlässig, zu allen Brennern kompatibel und obendrein preiswert ist. Inklusive der GEMA-Abgaben liegen die Straßenpreise unserer X-Layer-Scheiben unter denen namhafter Markenanbieter. So bieten wir beispielsweise 50 Stück DVD-R/DVD+R in der Cakebox und Inkjet printable für 24,90 Euro an."

Seit über zehn Jahren produziert die Firma von zwei Standorten aus München und Dörpen in Niedersachsen für den europäischen Markt und ist gleichzeitig Distributor von Premium-Marken. Der Vertrieb erfolgt indirekt über Händler und B2C-Shopbetreiber. Zum Portfolio gehören Markenprodukte, der eigene Brand X-Layer sowie OEM-Produkte, die allesamt in zertifizierten Produktionsstätten in Europa und Fernost containerweise gefertigt werden. Hinzu kommen Spezialitäten wie die Vinyl-Look-CD oder die n-CD-Lösung mit integrierter PID-Kennung. Außerdem agiert das Unternehmen auch als CD-/DVD-Produktioner.

Vorbei sind die Zeiten, als Consumer mit einem wasserfesten Schreiber den CD-/DVD-Inhalt auf der Scheibe notierten, glaubt Schnur. Auch selbstklebende Labels erfreuen sich längst nicht mehr der früheren Beliebtheit. Gefragt dagegen sind mehr und mehr die per Tintenstrahler bedruckbaren Rohlinge, die bis zum Zentrum farbig gestaltet werden können. Nano-Technologie sorgt inzwischen für brillante Farben. Ralf Schnur: "Man muss sich als Händler nur darauf einlassen, um festzustellen, dass optische Medien ein ‚schneller Dreher‘ sind."

Und mit dem blauen Laser sorgt eine neue Technologie für weiteres Wachstum in diesem Segment.