Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.10.1989 - 

Keine kooperative Kommunikation mit HLLAPI

Schnittstelle nach SAA-Konzept löst die Terminal-Emulation ab

06.10.1989

FRAMINGHAM (IDG) - Die 3270-Terminal-Emulationen zur Kommunikation mit nur einem einzigen Mainframe verlieren im Rahmen des SAA-Konzepts zunehmend an Bedeutung.

Applikationen, die diese vielbenutzte IBM-Anwendungsprogramm-Schnittstelle (API) verwenden, können modernen EDV-Anforderungen nicht mehr genügen.

Die SAA-konforme LU-6.2/APPC-Schnittstelle ermöglicht

hingegen direkte Kommunikation zwischen Anwendungen und läßt dadurch kooperative Verarbeitung und Verbindungen mit mehreren unterschiedlichen Rechnern zu. Entwicklungen orientieren sich aus diesen Gründen immer öfter an LU 6.2.

Allerdings ist HLLAPI, eine Sprache zur Entwicklung von Verbindungs-Software zwischen PCs und Mainframes auf 3270-Basis, weit verbreitet. "Etwa drei Viertel aller 3270-Gateway- oder Emulations-Pakete unterstützen HLLAPI", erläutert L. David Passmore, Partner der amerikanischen Unternehmensberatung Ernst & Young. Mit der erstellten Software kann jedoch nur ein einziger Host über 3270-Data-Streams angesprochen werden.

"Wenn Änderungen an der Software sowieso gemacht werden müssen, ist es wesentlich einfacher und klüger statt HLLAPI dann APPC zu unterstützen." erklärt Joseph Mohen, SNA-Spezialist bei Teleprocessing Connections Inc., Garden City/New York. Doch HLLAPI-Anwender wie die Dow Corning Corp., Kentucky, sehen keinen Vorteil darin, ihre Programme umzuschreiben.

Die weite Verbreitung der 3270-Applikationen wird die Sprache am Leben erhalten: "HLLAPI wird bis in alle Ewigkeit verwendet werden", behauptet daher Dick Karner, Senior-Planeger für OS/2 Extended Edition in IBMs texanischem Programmierzentrum. Er weist darauf hin, daß sein Unternehmen LU 6,2 in die neueste HLLAPI-Version mit einbezieht.

Extended HLLAPI (EHLLAPI) soll im November mit OS/2-Workstations erscheinen, und Support für LU 6.2/APPC enthalten. Die erweiterte Sprache ermögliche es dann, so Karner, vorhandene Applikationen nach OS/2 zu portieren.