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09.02.2009 - 

CW-Kolumne

Schreck, lass nach!

Befremdlich, was uns der Personal-Management-Spezialist Atoss Software AG da ins elektronische Postfach schickt: "Die Auftragslage hat sich in den vergangenen Wochen nach dem schon sehr positiven Verlauf des Geschäftsjahres 2008 sowie auch des vierten Quartals 2008 nochmals deutlich verbessert. (...) Demnach erwartet der Vorstand, Umsatz und Ergebnis auf dem Rekordniveau des Vorjahres fortzuschreiben."

Solche Meldungen quälen den auf Absturz und Krise programmierten Bürger. "Sollte da draußen im Markt vielleicht doch etwas gehen?", fragt er sich und: "Ist der allseits prophezeite Untergang etwa nicht zwangsläufig?"

Die Computerwoche hat sich vorgenommen, ihre Leser in der nächsten Ausgabe 8, die am 20. Februar erscheinen wird, in noch tiefere Zweifel zu stürzen. Wir werden das komplette Heft nach dem Motto "Wir zeigen der Krise die Zähne" gestalten. Nichts wird so sein, wie Sie es kennen: Vom Format über das Papier bis hin zum Layout haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht.

In der kommenden Ausgabe nehmen wir uns die Freiheit, unser Kerngeschäft, das Berichten über den IT-Einsatz im Unternehmen, ein wenig zu vernachlässigen. Stattdessen beschäftigen wir uns ausführlich mit Gehirn- und Verhaltensforschung, mit Statistik-Lügnern und Innovations-Bremsern, mit Psychologie und Selbst-Management - mit Themen also, die scheinbar weder mit Ihrem Berufs- noch mit unserem Redaktionsalltag zu tun haben.

Unser Ziel: Wir möchten der Krise auf die Spur kommen. Wie und warum entsteht sie, und wie ist der Nährboden beschaffen, auf dem sie gedeiht? Vor allem aber: Wie kann man sich dagegen wehren? Natürlich haben wir auch Sie, liebe Leser, ausführlich befragt. Wir wollten herausfinden, ob CW-Leser in Depression verharren oder - die Verschrottungsprämie fest im Blick - eher pragmatisch reagieren. Unsere Umfrage birgt einige schöne Überraschungen.

Wir wünschen Ihnen schon heute eine interessante Lektüre und freuen uns auf Ihr Feedback!