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27.09.1996 - 

VDE veröffentlicht Umfrage

Schüler bewerten neue Techniken positiv

Bundesweit befragte der VDE 5500 Gymnasiasten der Leistungskurse Mathematik, Informatik und Physik. An der Aktion beteiligten sich 73 Prozent Schüler und 27 Prozent Schülerinnen. Anlaß der aktuellen Untersuchung war der deutliche Rückgang der Studienanfängerzahlen in technischen Fächern in den letzten fünf Jahren. 44 Prozent der angehenden Abiturienten gaben als Studienwunsch ein technisches Studium beziehungsweise einen Ingenieurstudiengang an. An zweiter Stelle rangieren mathematisch-naturwissenschaftliche Studienrichtungen. 28 Prozent der Schülerinnen bevorzugen ein geistes- oder gesellschaftswissenschaftliches Studium, obwohl sie für technische Fächer begabt sind. Nur 27 Prozent von ihnen denken an ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studium, ein Ingenieurstudium ziehen nur sehr wenige in Betracht.

21 Prozent der Schüler nutzen ein Modem

Männliche Befragte, so die Interpretation des VDE, scheinen sich viel häufiger an der aktuellen Arbeitsmarktsituation und den Verdienstmöglichkeiten zu orientieren, junge Frauen richten sich indes eher nach ihren Interessen und Neigungen.

84 Prozent der Befragten besitzen zu Hause einen Computer, wobei der PC häufiger in den Jugendzimmern von Schülern als von Schülerinnen steht. Nicht nur die Anzahl, auch die Ausstattung der PCs ist insgesamt gut: Zum Standard zählen 486er Prozessor sowie CD-ROM-Laufwerk (69 Prozent), über Pentium-Rechner verfügen nur wenige. Immerhin ein Drittel der Gymnasiasten versucht sich bereits im Programmieren.

21 Prozent der PC-Besitzer nutzen ein Modem für ihre Reisen auf der Datenautobahn. Obwohl sich 44 Prozent für das Internet interessieren, surfen nur neun Prozent der Jugendlichen regelmäßig. Hier dürften laut VDE die Zugangsgebühren und die Telefonkosten eine Rolle spielen.

Die überwiegende Mehrheit der Befragten hat Vertrauen in die Möglichkeiten neuer Technologien: 92 Prozent der angehenden Abiturienten ist der Meinung, daß sich die Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik eher positiv auf die Lösung der globalen Umweltprobleme auswirken.