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12.10.1990

Schuld und Synergie

Sebastian Trauerwein, Information Resources Manager

Überall, wo etwas zusammenwächst, was zusammengehört, ist "Synergy at work", gibt es aber auch Widerstand - in Paderborn wie in Neuperlach bei München. Viele Nixdorf-Ideen werden verworfen, andere von den Siemens-Beamten übernommen: Das Sprücheklopfen gehört zu den positiven Beispielen. "Zusammen mit seinen Kunden wächst Siemens Nixdorf an den Herausforderungen der neunziger Jahre" verspricht die SNI-Werbung. Trauerwein interessiert sich mehr für die Auswirkungen des Anschlusses, hofft, daß sich die Kosten einer eventuellen Produktumstellung in Grenzen halten. Wie Sebastian denken offenbar auch andere Anwender. An Solidaritäts-Bekundungen fehlt es nicht. So haben gleich drei Gruppen das "Synergy-at-work". Thema aufgegriffen und auf ihre Weise interpretiert: die Nixdorf-Benutzergruppe "Nibeg, der Interessenverband der Nixdorf DV-Anwender "INA" sowie der EDV-Anwenderkreis "EAK". Und dann gibt es ja noch den Siemens-Informationstechnik Anwenderverein "SAVE". Wenn es stimmt, daß derartige Clubs für den Hersteller von großem Nutzen sind, weil sie

die Qualitätskontrolle ersparen, dann kann man für die SNI-Zukunft

optimistisch sein. Dazu noch einmal die Siemens-Nixdorf Werbung: "Die Voraussetzungen für Synergie-Effekte aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kunden sind geschaffen." Besser kann man das Verhältnis zwischen Hersteller und Anwender nicht auf den Punkt bringen.