Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


29.04.2005

Schutz für empfindliche TFTs

Lösung mit Hausmitteln möglich.

TFT-Displays sind im Gegensatz zu den herkömmlichen Röhrenmonitoren oft sehr kratzempfindlich. Einmal unbedacht mit einem Taschentuch über das Display gewischt, und der Benutzer ärgert sich fortan über Kratzer in der Oberfläche. Ebenso nehmen die Flachbildschirme eine Reinigung mit gewöhnlichem Glasreiniger übel und verlangen nach teuren Spezialmitteln.

Deshalb ist es unverständlich, warum die Hersteller von Notebooks ihre empfindlichen Displays nicht mit einer zusätzlichen Schutzfolie ausstatten, wie sie etwa für PDAs oder Handys seit langem erhältlich sind. Gerade die mobilen Rechner, zumal wenn sie in Unternehmen als Pool-Geräte mehreren Mitarbeitern zur Verfügung stehen, verschmutzen im Alltag schnell.

Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich für die Notebooks aber rasch und kostengünstig ein Display-Schutz basteln. Ungeübte dürften hierfür etwa 15 Minuten benötigen. Ausgangsbasis ist eine handelsübliche durchsichtige Bastelfolie, die in Schichtdicken von 0,2 Millimetern im Fünferpack bereits für unter fünf Euro zu bekommen ist.

Diese wird mit einem Übermaß von drei bis vier Millimetern auf die Display-Größe zugeschnitten. Um sie zu befestigen, muss die Folie vorsichtig unter den Display-Rahmen geschoben werden, der meist etwas Luft zur eigentlichen Bildschirmoberfläche aufweist.

Etwas Geduld erforderlich

Was sich einfach liest, ist in der Praxis mit einer gewissen Fummelei verbunden, gilt es doch, die Folie so aufzubringen, dass sie dabei nicht geknickt wird. Am besten wird sie zuerst in der oberen linken Ecke unter den Rahmen geschoben und dann entlang den Seiten. Um die Folie zum Schluss auch in der unteren rechten Ecke unter dem Rahmen zu platzieren, wird sie am besten in der Mitte leicht gewölbt.

Einfacher ist die ganze Prozedur, wenn der Display-Rahmen abgenommen werden kann, was durch die Billigbauweise heutiger Rechnergenerationen meist der Fall ist, denn das Bauteil ist in der Regel nur mit Plastikclips befestigt. Allerdings sollte die Demontage vorsichtig erfolgen, denn die Plastikzungen brechen leicht ab. Danach kann die Folie plan auf das Display gelegt werden, was dem User das Friemeln wie bei der ersten Methode erspart. Anschließend wird der Rahmen wieder aufgeclipst.

Als Lohn der Mühe erhält der Benutzer eine pflegeleichte Oberfläche, die er bei Bedarf - sprich steigender Zahl an Kratzern - einfach wieder austauschen kann. In unserem Praxisversuch wirkte die Bilddarstellung zudem aufgrund der anderen Polarisationseigenschaften der Folie brillanter, und die Farben leuchteten kräftiger - ähnlich der neuen Display-Generation aktueller Notebooks, die mit Attributen wie "X-Black", "Glare-Type", "Bright View", "Crystal Bright" beworben wird. Da die Folienlösung etwas stärker als das ursprüngliche Display spiegelt, sollte man zu matten Folien greifen. (hi)