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03.06.2014 - 

Der CP-Querschläger

Schutzlos, planlos, nutzlos

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Mittlerweile ist nichts mehr sicher, was mit IT oder Kommunikation zu tun hat. Sagt der "CP-Querschläger" und wundert sich, dass Millionen Mobilgeräte ungeschützt unterwegs sind.

Soll mit "mobiler Sicherheit" das Gerät selbst geschützt werden oder besser das Netz vor den Mobilgeräten? Als Admin bekomme ich das Grausen, wenn ich sehe, wie Smartphones, Tablets und anderes Mobilzeugs nicht einfach nur lesend auf Daten im Netzwerk zugreifen wollen.

"Mobile Security? Das Vertrauen der Nutzer in ihre Smartphones wird nur noch von ihrer Naivität übertroffen."
"Mobile Security? Das Vertrauen der Nutzer in ihre Smartphones wird nur noch von ihrer Naivität übertroffen."
Foto: BeBoy - Fotolia.com

Es gibt auch Apps, die verhindern sollen, dass andere Apps im Datenbestand Unsinn treiben – aber wie gut schützen diese? Sind die Programme der Mobilgeräte sicher? Mein Tipp: Jede App sollte wie ein potenzieller Trojaner behandelt werden. In den falschen Händen ist das Mobile Device eines der besten Einbruchswerkzeuge für Hacker.

Spätestens seit Snowden und dem CCC wissen wir, dass nichts sicher ist, was mit IT oder Kommunikation zu tun hat. Wenn es irgendwo auf der Welt spannende Daten gibt, können die auch gestohlen werden – notfalls physisch.

Und die Mobilgeräte selbst? Die sind so benutzerfreundlich programmiert, dass deren Unsicherheit nicht einmal auffällt. Es ist kinderleicht, eine gefährliche App auf das Gerät zu laden. Und es ist für normale Menschen kaum überprüfbar, was sie dort anstellt, ob und mit wem sie sich verbindet, wen oder was sie aufzeichnet oder verschickt. Wer weiß das alles schon?

Das Vertrauen der Nutzer in ihre Smartphones wird nur noch von ihrer Naivität übertroffen. Während Virenschutz auf dem PC inzwischen als notwendig angesehen wird, sind Millionen Mobilgeräte ungeschützt unterwegs. Sicher haben Sie auch schon mal eine nervende App oder eine Kachel gelöscht. Und wurde die Anwendung dabei wirklich restlos entfernt?

Oder wenn Sie sich mit dem Smartphone ins Firmennetz einwählen, kann dann Ihr Chef mitlesen? Wer kennt sonst noch die "geheimen" Telefonnummern, die PINs der Bankkonten, die Passwörter für eBay, Paypal und Amazon? Wer hört außer der NSA sonst noch mit? Wie loyal sind Google, Apple oder Microsoft? Wo sind die Hintertürchen der Hersteller und Provider?

Mein Fazit: Wer heute noch schutzlos mit seinem Mobilgerät via HotSpot, WLAN, Bluetooth oder gar via Cloud Daten austauscht, hat die Gefahren des Informationszeitalters nicht erkannt. Schützen Sie sich!

Bis demnächst, Euer Querschläger!
(Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.)

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