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07.03.2003 - 

Detecon-Prognose 2003

Schwaches Wachstum im deutschen ITK-Markt

MÜNCHEN (CW) - Laut dem Beratungshaus Detecon vertagt sich der Aufschwung der ITK-Branche auf 2004. Im laufenden Jahr sei mit einem schrumpfenden Hardwaregeschäft und nur leicht steigenden Umsätzen im Bereich Software und Services zu rechnen.

Das für das vergangene Jahr ermittelte Marktvolumen des deutschen IT-Marktes von 135 Millliarden Euro erhöht sich laut Detecon im laufenden Jahr nur geringfügig um 1,4 Prozent auf gut 137 Milliarden Euro. Insgesamt werde die Entwicklung 2003 weiterhin von konjunkturellen Problemen belastet sein.

Darunter leiden vor allem Hardwareanbieter und Netzausrüster. Trotz eines hohen Nachholbedarfs für Ersatzinvestitionen in Server, PCs und Netzsysteme rechnen die Berater erst für nächstes Jahr mit einer steigenden Nachfrage.

Etwas früher können ihrer Ansicht nach die Geschäfte mit Software und Services wieder anziehen. Die Umsätze mit Softwareprodukten und -projekten erhöhten sich um 2,1 Prozent von 26,9 Milliarden Euro im vergangenen auf 27,4 Milliarden Euro in diesem Jahr. Mit einer Wachstumsrate von 1,5 Prozent hinke allerdings das Consulting deutlich hinterher. Dagegen könnten Dienstleistungen, zu denen Detecon Outsourcing, Infrastrukturservices sowie Schulungen zählt, insgesamt um 3,3 Prozent von 16,8 Milliarden auf 17,4 Milliarden Euro steigen.

Getrieben werde die Nachfrage - wie bereits im Vorjahr - von Investitionen, die Kostensenkungen versprechen. Dazu zählen Themen wie die Konsolidierung von Plattformen, die Integration von Applikationen, Portale für Intra- und Extranet, Data Warehousing oder Sicherheit. Sowohl mittlere als auch große Unternehmen prüften außerdem nach wie vor die Optionen für Outsourcing von ITInfrastrukturen sowie Geschäftsprozess-Services. Hier sieht Detecon ein Potenzial für knapp fünf Prozent Wachstum. Verursacht werde dieser relativ starke Anstieg allerdings vor allem durch einzelne Mega-Deals. (rs)

Abb: Deutscher IT-Markt

Das relativ starke Wachstum der IT-Services führt Detecon vor allem auf den Zuwachs im Outsourcing-Geschäft zurück. Quelle: Detecon/PAC