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18.07.1997 - 

Kommentar

Schwarzmalerei bei ATM?

Während jenseits des Atlantiks Gigabit Ethernet zum Star der dortigen Netzwerkmessen avanciert, interessieren sich die Anwender auf dem alten Kontinent für ATM als High-speed-Lösung.

Gigabit Ethernet oder ATM ist keine Frage der Ausschließlichkeit. Das schnelle Ethernet wird sich in Zukunft gewiß in kleinen und mittleren Unternehmen seinen Platz erkämpfen. In größeren unternehmensweiten Netzen führt jedoch kein Weg an ATM vorbei. Hier könnte das schnelle Ethernet als Zubringermedium zum ATM-Backbone fungieren, als Rückgrat der Kommunikationsinfrastruktur ist es nur bedingt brauchbar. Die dortigen Geschwindigkeitsdimensionen erfordern Dienstqualitäten und Redundanzen des ATM.

Insofern ist die häufig zu hörende Prognose, ATM müsse sich in diesem Jahr noch etablieren oder es werde in der Versenkung verschwinden, Schwarzmalerei, die jeder realistischen Grundlage entbehrt. Gigabit Ethernet ist kein Allheilmittel und vor allem bildet es den Abschluß der Ethernet-Entwicklung, weil die Technologie nach Ansicht von Experten ausgereizt ist. Die Zukunft von ATM heißt ATM, denn das Verfahren ist theoretisch unbegrenzt skalierbar.