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25.11.2005

Schwedische Post trennt sich von Papier und Kabel

Die Paketauslieferung basiert auf drahtloser Online-Kommunikation.

Dem Beispiel kommerzieller Paketdienste wie Fedex oder UPS folgend, rüstet die staatliche Post Schwedens ihre Fahrer mit Handhelds für die Funkkommunikation aus. Auf diese Weise will sie deren Arbeit effektiver machen. Außerdem sollen die Kunden die Möglichkeit erhalten, ihre Pakete online zu verfolgen.

Bislang benötigt die schwedische Post eine Menge Papier, um die Arbeit ihrer Mitabeiter zu unterstützen: Bei jeder Lieferung lassen die Fahrer den Kunden ein Formular unterschreiben. Wollen die Empfänger schon vorher wissen, wo sich ein Paket gerade befindet, so müssen sie - Stand heute - den Kundenservice anrufen; die dortigen Mitarbeiter durchforsten dann Stapel von ausgedruckten Berichten.

Das neue System macht den Papierkram überflüssig - spätestens im Sommer nächsten Jahres, wenn es komplett freigeschaltet sein wird. Dann bekommen die Fahrer jeden Morgen eines von insgesamt 25000 Handheld-Geräten des Typs "Intermec 761". Sie melden sich individuell an, woraufhin ihre Tagesroute in elektronischer Form angezeigt wird. Auch Last-Minute-Änderungen werden online übermittelt. Die Fahrer nutzten das Gerät zudem, um den Barcode der Pakete zu scannen und sie zu registrieren, bevor sie sie auf ihre Transportfahrzeuge laden. Schließlich bestätigt der Empfänger den Erhalt durch eine Unterschrift auf der Display-Fläche.

GPRS auch intern

Innerhalb der Postniederlassungen sendet und empfängt der Fahrer Daten über ein Wireless LAN - sofern dort eines installiert ist. Für den anderen Fall hat die schwedische Post einen Vertrag mit dem Carrier Telia-Sonera AB geschlossen, der ihr die preisgünstige Nutzung des GPRS-Dienstes auch innerhalb ihres Geländes zusichert. Die Software zur Absicherung des VPN stammt von dem einheimischen Unternehmen Columbitech AB. (qua)