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Vorwurf des Geschäftsgeheimnisverrats zurückgenommen


13.02.2004 - 

SCO erhöht Klage gegen IBM auf fünf Milliarden Dollar

MÜNCHEN (CW) - SCO hat vor einem Distriktgericht in Salt Lake City seine Klage gegen IBM um zwei Anschuldigungen erweitert, die die Klagesumme von drei auf fünf Milliarden Dollar erhöhen. Gleichzeitig hat der blaue Riese beklagt, SCO habe, anders als vom Gericht gefordert, keine Belege für die Behauptung vorgelegt, IBM benutze widerrechtlich SCO-Unix-Code.

Allerdings hat SCO in seiner Klageerweiterung von einer wesentlichen Beschuldigung gegen IBM Abstand genommen. Danach sollte Big Blue SCO-Geschäftsgeheimnisse zweckentfremdet haben, indem es Unix-Code widerrechtlich verwendete. Dies behauptet SCO in einer wichtigen Wendung nun nicht mehr. Vielmehr klagt das Unternehmen aus Utah nur noch, IBM habe vertragliche Verpflichtungen nicht eingehalten, als es SCO-Code in seiner Linux-Version nutzte.

Die neuen Anschuldigungen von SCO betreffen Copyright-Verletzungen, derer sich die IBM schuldig gemacht habe, weil sie auch nach der Terminierung eines Lizenzierungsabkommens zwischen den beiden Unternehmen immer noch Unix- beziehungsweise Linux-Versionen mit SCO-Code verkaufe. (jm)