Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.11.1998 - 

Kleinerer Gewinn im ersten Quartal

Seagate Technology sieht wieder Licht am Ende des Tunnels

AUCKLAND (IDG/CW) - Nach einem verlustreichen Geschäftsjahr mit Umstrukturierungen und Entlassungen blickt der Festplattenhersteller Seagate Technology wieder optimistischer in die Zukunft. Ohne Berücksichtigung außergewöhnlicher Aufwendungen konnte für das erste Quartal ein kleiner Gewinn ausgewiesen werden.

"Das Schlimmste haben wir hinter uns", erklärte Dave Anderson, verantwortlich für die Definition und Vermarktung von Seagates Festplattenarchitektur. Der Wettbewerbsdruck bleibe aber weiter sehr hoch. Der Festplattenhersteller aus dem kalifornischen Scotts Valley mußte im letzten Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von 530 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 6,8 Milliarden Dollar hinnehmen.

Im ersten Quartal des laufenden neuen Geschäftsjahres (Ende: 3. Oktober 1998) konnte das Unternehmen ohne Berücksichtigung diverser außergewöhnlicher Aufwendungen einen Gewinn von 46 Millionen Dollar oder 19 Cent pro Aktie verbuchen. Rechnet man zusätzliche Aufwendungen in Höhe von 77 Millionen Dollar hinzu, die nach dem Erwerb der Quinta Corp. im Jahr 1997 entstanden sind, sowie Zahlungen an den ausgeschiedenen ehemaligen CEO Al Shugart in Höhe von sieben Millionen Dollar, so ergibt sich ein Verlust von 30 Millionen Dollar oder 0,12 Cent pro Aktie.

Analysten in den Vereinigten Staaten sehen die Ursachen der Finanzmisere bei Seagate unter anderem im Zusammenhang mit relativ neuen Wettbewerbern im Festplattenmarkt. Dazu zählten beispielsweise Fujitsu oder Maxtor. Anderson sprach außerdem von einer generellen Verlangsamung des Marktwachstums.

Zu den Entwicklungen, die die Geschäfte der Festplattenindustrie negativ beeinflussen, gehört nicht zuletzt der Erfolg billiger PCs, die in den USA für weniger als 1000 Dollar über den Ladentisch gehen. Die Disk Drives in solchen Rechnern besitzen meist nur geringe Speicherkapazitäten und bringen den Herstellern entsprechend niedrige Gewinnmargen. Auch andere große Anbieter wie Quantum oder Western Digital haben darunter zu leiden.