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18.04.1995

Sebastian Trauerweins Urlaubsvertretung

Sebastian ist in die Ferien gefahren. So versucht sich eine Urlaubsvertretung am Spott: wohlwissend, dass die meisten Menschen Satire und echte Nachricht ohnehin nicht auseinanderhalten koennen/wollen. Das ist kein Vorwurf. Schliesslich liegt die Ursache fuer dieses Unvermoegen nicht im fehlenden Humor. Selbst der geuebte Spoetter kann kaum mehr zwischen Realitaet und ihrer Persiflage unterscheiden, wenn er nicht vorgewarnt wird. Beispiele: IBMs Louis Gerstner bestreitet inzwischen, jemals versucht zu haben, OS/2 als Massenprodukt zu etablieren. Ende des Jahres kann die Encyclopedia Britannica via World Wide Web gelesen werden. Die amerikanische Antitrust-Behoerde legt der Kopplung von Microsoft Network mit Windows 95 keine Steine mehr in den Weg. Das erklaerte Frau Bingaman nach einem Vier-Augen-Gespraech mit Bill Gates. Postminister Boetsch tauscht mit Arbeitsminister Bluem das Ressort. Der zu erwartende Multimedia-Boom koenne helfen, die Renten zu sichern, und in diesem Sektor habe Boetsch einfach mehr Erfahrung, hiess es in Bonn. Alles klar?

P.S. : Thomas M., Mitarbeiter im User-Support eines mittelstaendischen Unternehmens, erschlug einen Anwender mit der Tastatur seines Rechners. Der Verstorbene hatte sich beschwert, weil er nach der Migration auf Windows 95 nicht mehr unter CIPM arbeiten durfte.