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13.04.1984 - 

Softwarehaus ADVORGA untersucht den 16-Bit-Rechnermarkt:

Sechs MS-DOS-Mikrocomputer im Vergleich

Nicht die Technologie spielt bei den Mikrocomputern die primäre Rolle, sondern die Anforderungen des Benutzers und die Software. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung von sechs MS-DOS/16-Bit-Mikros, die im Auftrag von der ADV/ORGA-Research GmbH in der Münchner Dependance für Mikrosysteme durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Studie ist ein Produktvergleich, der durch spezifische Marktanalysen und tabellarische Übersichten ergänzt wird.

Die Mikrospezialisten stützten sich bei der Untersuchung nicht nur auf Benutzerhandbücher und Systembeschreibungen der Hersteller, sondern programmierten, testeten und verglichen alle Systeme und die dazugehörige Software im praktischen Einsatz. Prüfstationen waren dabei Kriterien wie Verfügbarkeit, Design und Ergonomie, Technik, Service, Innovationsgrad und Preis. Die Ergebnisse wurden den Prüfkriterien gegenübergestellt bewertet und gewichtet (siehe Tabelle).

Aus der Schlußbewertung in der Studie ist ersichtlich, daß der IBM-XT seine Position vor allem durch seine Flexibilität und Erweiterbarkeit erreicht. Läßt man aber diese Gruppe außer acht, so setzt sich nach ADV/ Orga der HP-150, insbesondere wegen seiner Leistungsfähigkeit, des technologischen Konzeptes und der Bildschirmqualitäten an die Spitze. Ebenso profitiert der Columbia von der Flexibilität, da die hier vorhandenen Erweiterungsstecker IBM-kompatibel sind.

Auch die Leistungsfähigkeit (Gruppe 12/13) haben die Mikro-Tester in ihrer Schlußbetrachtung relativiert. In der Gruppe 12 erreicht der HP- 150 die höchste Bewertung, vor allem so die Tester, wegen der hohen Taktfrequenz des Prozessor (8 MHz) und der beachtlichen Speicherkapazität bereits in der Grundkonfiguration (256 KB). Lege der Benutzer hingegen besonderen Wert auf eine starke Leistungsfähigkeit bei mathematischen Operationen, werde der Coprozessor 8087 benötigt, der aber im HP-150 nicht zur Verfügung stehe.

Da alle getesteten Rechner prinzipiell auf dem Mikroprozessor 8088 von Intel basieren, sind lediglich leichte Differenzen in der Bewertung der Leistungsfähigkeit zu erkennen, die auf Kriterien wie Taktfrequenz, Speichergröße oder Verfügbarkeit von Coprozessoren zurückzuführen sind.

Das detaillierte Untersuchungsergebnis kann zum Preis von rund 120 Mark von der ADV/Orga-Research, Postfach 420, 2940 Wilhelmshaven, bezogen werden.