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23.08.2002 - 

Firewall mit VPN auf Basis von IBMs E-Server x330

Security Appliance für den Mittelstand

MÜNCHEN (CW) - Gemeinsam mit IBM und Tech Data Midrange hat Checkpoint eine Security Appliance auf Basis der "IBM-E-Server-x330"-Plattform vorgestellt. Das für den Mittelstand konzipierte Gerät verfügt über Firewall- und VPN-Funktionalität. Die Verwaltung der Appliance übernimmt IBM, falls es dem Anwender an Personal oder Know-how mangelt.

Mittelständische Unternehmen unterliegen genauso wie große Firmen einer steigenden Anzahl von Angriffen gegen ihre Firmennetze und der Gefahr eines unternehmenskritischen Netzausfalls sowie des damit verbundenen Imageverlusts. Im Gegensatz zu Konzernen verfügen Mittelständler oft jedoch über wenig bis gar kein oder nicht speziell ausgebildetes Personal für das Betreiben von Sicherheitssystemen. "Der Mittelstand hat seine Hausaufgaben noch nicht gemacht", rügt daher Michael von Dellingshausen, Channel Manager bei Checkpoint in Hallbergmoos. Oft sei nur ein Grundschutz vorhanden.

Einen (Teil-)Ausweg aus der Misere soll eine neue Familie von Appliances auf Basis von IBMs E-Server x330 bieten, die die Bereiche Firewall und Virtual Private Network (VPN) abdeckt. Neben der Basisfunktionalität lassen sich Single-Sign-on und Bandbreiten-Management integrieren. Ein Virenscanner oder ein Intrusion-Detection-System (IDS) sind allerdings nicht enthalten. Solche Systeme können den Angaben zufolge Partner von Checkpoint beisteuern.

Grafisches Benutzer-Interface

An der Entwicklung der Appliances waren IBM, Checkpoint und Tech Data Midrange (TDM) beteiligt. Die IBM x330 Appliance beinhaltet Checkpoints "VPN-1/Firewall-1-NG"-Software. Bei TDM handelt es sich um einen Distributor für Midrange-Systeme, der seiner eigenen Einschätzung zufolge bereits einen guten Draht zum Mittelstand besitzt. TDM hat zudem ein Graphical User Interface (GUI) zur komfortableren Verwaltung der Appliance entworfen und übernimmt ihren Vertrieb in Deutschland. Laut Axel Hein, Manager Business Development bei der IBM Deutschland GmbH in Stuttgart, verfügen die Appliances über ein gehärtetes Red-Hat-Linux und verkraften Durchsatzraten von 500 Mbit/s. Ein Installationsservice ist vorhanden. Darüber hinaus ist die Lösung Opsec-zertifiziert (Opsec = Open Platform for Security) und kostet zwischen 4000 und 7000 Euro - ohne Lizenzkosten für Checkpoint.

Um unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen gerecht zu werden, stehen folgende Konfigurationen von E-Server X-Series zur Verfügung: Das "Entry"-Modell mit einem 1,3-Gigahertz-Intel-Prozessor, 512 MB RAM, SCSI-Festplattenlaufwerk und vier 10/100-Mbit/s-Ethernet-Ports umfasst eine Standard-Firewall mit VPN. Dagegen eignet sich die "Midrange"-Variante als Firewall mit eigener Server-Landschaft und VPN-Funktion. Sie besitzt anders als das kleinere Modell 1 GB RAM und sechs 10/100-Mbit/s-Ethernet-Ports. Die "Highend"-Version bietet 2 GB RAM, zwei 10/100 Ethernet Ports sowie zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Sie lässt sich als Highend-Firewall/VPN im LAN- und Backbone-Bereich einsetzen.

Managed Firewall Offering

IBM Global Services bietet zusätzliche Dienstleistungen an, zum Beispiel das Managed Firewall Offering. Dabei wartet der Konzern Checkpoint-Firewalls via Checkpoints Secure-Remote-Software. Neben Fernwartung und Administration sieht das Managed Firewall Offering die Beantwortung von Fragen innerhalb von 48 Stunden sowie einen monatlichen schriftlichen Bericht und das Monitoring der Verfügbarkeit der Firewall vor. (sra)