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Rückblende


14.11.2003 - 

Security-Markt im Wandel

Der Witz, dass Anbieter von Sicherheitssoftware ihre Forschung und Entwicklung nach Osteuropa und Asien verlegen, weil sie dort billiger die Viren schreiben lassen können, die sie hinterher im Kundenauftrag bekämpfen, ist alt. Aus Sicht der Security-Spezialisten war er auch nie sonderlich originell.

Die Betroffenen, die viel Geld für den Schutz ihrer IT ausgeben, amüsieren sich dagegen noch immer prächtig. Sie empfinden es als quälend, einen steigenden Prozentsatz ihres IT-Budgets für Sicherheitsprodukte aufzuwenden.

Trotzdem dürften die Security-Investitionen in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. Keine andere Softwaresparte wird, wenn sich die Marktforscher von Gartner nicht irren, bis 2007 solche hohen Zuwächse bei den Lizenzumsätzen verzeichnen.

Spezialisten wie Symantec, Checkpoint, Trend Micro und andere sollten sich aber nicht zu früh die Hände reiben. Große Player wie IBM oder Microsoft wollen auch ein Stück vom Kuchen - nicht nur, weil sie diese Geldquelle anzapfen möchten, sondern auch, weil sie von ihren Kunden in die Pflicht genommen werden. Kein Kunde will auf Dauer Softwareprodukte kaufen, für deren Sicherheit der Anbieter nicht geradesteht.

Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass Security zu einem typischen Dienstleistungsthema wird. Anwender möchten lieber eine Art Versicherung abschließen, die ihnen einen reibungslosen IT-Ablauf garantiert, als sich mit diesem unergiebigen Thema selbst zu beschäftigen. (hv)