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10.02.1995

Sehr unterschiedliche Ziele Neun Firmen wollen sich an der Bull-Privatisierung beteiligen

PARIS (IDG/vwd) - Fuer die Privatisierung des staatlichen Computerkonzerns Bull hat Frankreichs Regierung neun interessierte Unternehmen in die engere Wahl gezogen. Fuenf wollen eine Beteiligung von mindestens zehn Prozent uebernehmen.

Genannt wurden bisher die Namen NEC, Motorola, der aus Singapur stammende PC-Anbieter IPC, die franzoesische Holding Quadral sowie ein Konsortium unter der Fuehrung von Dassault Automatismes. Zu den Interessenten, die weniger als zehn Prozent uebernehmen wollen, gehoeren die IBM, die Bull Executive Partners, die Mitarbeiter von Bull und eine Finanzinstitution. Bis jetzt liegt allerdings keine offizielle Bestaetigung vor. Welche Firmen fuer die Privatisierung von Bull ausgewaehlt werden und welche Anteile sie erwerben, wird voraussichtlich Ende Februar entschieden. Dieser Beschluss duerfte von grosser Tragweite fuer die Zukunft von Bull sein, haben die Interessenten doch sehr unterschiedliche Zielsetzungen.

So will die Motorola Inc. bei den Bull-Servern den eigenen Power- PC-Chip als Standard durchsetzen und sich damit einen Vorteil gegenueber dem Konkurrenten Intel verschaffen. Die Holding Quadral dagegen, die zusammen mit AT&T ein Angebot fuer die Uebernahme von 40 Prozent der Bull-Anteile abgegeben hat, moechte den franzoesischen Konzern in einen Systemintegrator fuer Telekommunikation umwandeln. Dieses Projekt stoesst Presseberichten zufolge aber auf den Widerstand der Bull-Direktion. Dassault Automatismes interessiert sich vor allem fuer den Unternehmensteil Bankautomaten sowie die elektronischen Zahlsysteme.