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29.01.1988

Seinen 17knotigen privaten Vermittlungsdienst EPSCS (Enhanced Private Switched Communications Service) will AT&T durch ein gänzlich digitales System ersetzen. An die Stelle der analogen 1ESS-Nodes sollen zentrale Amtsvermittlungen vom Typ 5ESS treten. A

Seinen 17knotigen privaten Vermittlungsdienst EPSCS (Enhanced Private Switched Communications Service) will AT&T durch ein gänzlich digitales System ersetzen. An die Stelle der analogen 1ESS-Nodes sollen zentrale Amtsvermittlungen vom Typ 5ESS treten. Außerdem ist ein Übergang von den analogen Interswitch-Hauptstrecken auf digitale Leitungen vorgesehen. Nach Angaben des amerikanischen Telecom-Unternehmens wird das Projekt im Frühjahr 1989 abgeschlossen.

Den skalaren Netzwerkanalysator SNA-1 der kalifornischen Integra Microwave bietet auf dem bundesdeutschen Markt die Münchner Semac Electronics GmbH an. Bis zu 60 Meßvorgänge sind auf Diskette speicherbar und lassen sich über einen konventionellen PC-Monitor aufrufen. Als Steuereinheit fungiert der "Trackerball", eine mausähnliche Kugel. Den Verkaufspreis gibt das Unternehmen mit rund 10 000 Mark an.

Eine neue Adapterkarte für die IBM PC, PC/XT und PC/AT sowie Kompatible vertreibt hier die bundesdeutsche Dependance der kalifornischen Western Digital. Konzipiert ist die rund 425 Dollar teure "Ether-Card Plus" sowohl für Ethernet als auch für Cheapernet. Die Steckkarte ist mit einem Dual-Ported-Speicher ausgestattet, der über eine Kapazität von acht Kilobyte verfügt. Verschiedene Treiber erlauben dem Anwender den Einsatz von Netzwerksoftware wie "Netbios" oder "Netware".

Um einen Network-Management-Server für lokale Netze hat die 3Com-Tochter Bridge Communications Inc. ihr Produktspektrum erweitert. Das System "NCS/AT-XNS" ist für Xerox-Network-Systems-Protokolle konzipiert und soll bis zu 5000 User unterstützen. Der NCS/ AT-XNS basiert auf dem Intelligent LAN Adapter (Ilana) von Bridge. Angaben über Preis und Liefertermin auf dem bundesdeutschen Markt lagen bei Redaktionsschluß nicht vor.

Ihr Gateway für das IBM-Vernetzungskonzept SNA hat das US-Unternehmen Netlink eigenen Angaben zufolge verbessert. So soll "SNA-Gate" jetzt die Übertragungsrate zwischen Gateway und Host sowie zwischen Terminal und Gateway beschleunigen; darüber hinaus könnten mehr Sessions zwischen Terminals und einem IBM-Host ablaufen. Das System ist mit einer V.35-Schnittstelle ausgestattet. Den Preis beziffert Netlink mit 6000 bis 12 000 Dollar abhängig von der Zahl der Ports.

"Prosoz", ein auf der KGSt-Mitgliederversammlung in Nürnberg vorgestelltes System zur Unterstützung der Sachbearbeitertätigkeit im Sozialamt, wird jetzt auch im PC-Netzwerk eingesetzt. Der Fallbestand des Sozialamtes wird dabei zentral auf einem File-Server gespeichert und gesichert. Die Sachbearbeiter verarbeiten die ihrer Zugriffsberechtigung unterliegenden Fälle mit einem Arbeitsplatzcomputer. Die Massenarbeiten werden zentral abgewickelt.

Informationen: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Hagen, Adrianstr. 6, Telefon: 0 23 31/7 90 41

Die Version 1.2 ihres NFS-Servers für VAX-Rechner unter VMS bietet die US-amerikanische Wollongong Group in der Bundesrepublik jetzt durch die Positronika GmbH, Essen, an. Als Voraussetzung für die Installation des Systems nennt Positronika die TCP/IP-lmplementierung Release 3.1 von Wollongong. Abhängig von der CPU kosten die Pakete zwischen 3300 Mark für eine Mikrovax und 16 000 Mark für eine DEC-Maschine des Typs 8800.

Informationen: Positronika GmbH, Huyssenallee 70 - 72, 4300 Essen 1, Telefon 02 01/23 71 16- 19.

Ein neues Vernetzungskonzept für Mikros bietet die Inmac GmbH, Raunheim, an. Bis zu sechs IBM PCs oder Kompatible lassen sich im "PC Easy Net" aneinander koppeln, wobei von jedem Rechner auf die Dateien und Programme sämtlicher anderer Maschinen im Verbund zugegriffen werden kann. Die Übertragungsgeschwindigkeit gibt das Unternehmen mit 57 Kilobit pro Sekunde an. Pro vernetztem Mikro betragen die Kosten des Systems 435 Mark.

Informationen: Inmac GmbH, Frankfurter Straße 103, 6096 Raunheim, Telefon 0 61 42/40 60.

Als Drehscheibe für Subsysteme, Applikationen und Terminals will die Neustädter ICR GmbH ihre Produktreihe "lCR41-Capri" verstanden wissen. Die für die Betriebssysteme MVS und VSE entwickelten Produkte beruhen auf dem Kernstück "ICR41Capri-Basis", das 34500 Mark kosten soll. Drei Applikationen stehen dem Anwender zur Verfügung: Ein Tool, das 3270-Maps in Btx-Seiten umsetzt (10 000 Mark), ein über Btx bedienbares Mailbox-System (27 000 Mark) sowie ein Programm, das Datenbank-Zugriff über Btx (27 000 Mark) erlaubt.

Informationen: ICR Internationale Consulting und Rechenzentrum GmbH, Im Altenschemel 21, 6730 Neustadt/Weinstraße, Telefon 0 63 27/39-1 14.

Die serielle Kommunikationsbaugruppe "lBW-FB-IO-1800" hat jetzt das Augsburger Systemhaus Karl Wild für IBM XT/AT und Kompatible angekündigt. Die Baugruppe verfügt über zwei voneinander unabhängige serielle Voll-Duplex-Kanäle, einen Dualport-Datenspeicher mit bis zu 256 Kilobyte sowie über lokale Speicherkapazität von maximal 64 Kilobyte. Die Übertragungsrate soll bei 1,5 Megabit pro Sekunde liegen. Über Preis und Lieferfrist wollte sich das Unternehmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äußern.

Informationen: EDV-Systemhaus Karl Wild, Alter Postweg 101, 8900 Augsburg 1, Telefon 08 21/57 10 90.

Die texanische Datapoint Corp., Entwicklerin von Arcnet, hat jetzt einen Cobol-Compiler vorgestellt, der in den USA sofort, in Europa binnen der nächsten sechs Monate verfügbar ist. Das System ermöglicht dem Anwender, PC-Applikationen auf einen Mainframe zu ziehen. Darüber hinaus lassen sich die Vorteile des Datapoint-Netz-Betriebssystems ausnutzen, indem Cobol-Programme auf einem Mikro unter DOS entwickelt und auf anderen über Arcnet vernetzten PCs eingesetzt werden.

Informationen: Datapoint Deutschland GmbH, Rennbahnstraße 72 - 74, 6000 Frankfurt am Main 71, Telefon 0 69/6 78 30.

Mit ihrem "Maxserver 5000" will die amerikanische Xyplex Inc. Digital Equipment in deren eigener Domäne Paroli bieten. Der Communications Server ist für die Verbindung von Terminals und VA Maschinen konzipiert; bis zu 15 Acht-Port-Server-Cards sowie 480 simultane Sessions soll das System unterstützen. Verschiedene Karten schließen IBM PCs, Drucker, Modems und Host-Rechner über ein lokales Ethernet oder per Wide-Area-Netz zusammen.

Toshiba will jetzt für seine Portable-Modelle T3100/20 und T5100 Netzwerk-Karten anbieten, die das Unternehmen zusammen mit Western Digital entwickelt hat. Für rund 300 Dollar sollen Anwender dieser Toshiba-Rechner auf eine Starlan-Konfiguration zugreifen können. Die Portables können dann entweder in das bestehende Netz integriert werden oder ein untergeordnetes System bilden. Auch der T3200, das jüngste Mitglied aus der Toshiba-Familie der Tragbaren, soll durch eine Standard-kompatible Starlan-Karte netzwerkfähig werden.

Über den von Western Digital neu entwickelten Adapter "StarCard Plus" sollen sich IBM PCs/ATs/XTs sowie Kompatible an "Starlan" binden lassen. StarCard Plus ist mit einem Pufferspeicher von acht Kilobyte ausgestattet; den Vertrieb des 540 Mark-teuren Systems hat Electronic 2000 übernommen. Ebenfalls anbieten wird der Münchner Distributor das E-Mail-Paket "The Network Courier", dessen Preis sich bei sechs Usern auf rund 600 Mark, bei unbegrenzter Anwenderzahl auf knapp 1400 Mark belaufen wird.

Informationen: Electronic 2000 Vertriebs-AG, Stahlgruberring 12, 8000 München 82, Telefon 0 89/42 00 10.

Die Siemens AG hat ihre Applikations-Software "Sigraph" um ein Kopplungs-lnterface erweitert, das das Bürosystem 5800 mit dem Dokumentationssystem "Sigraph-Docu" verbinden soll. Damit ist dem Unternehmen zufolge die Verknüpfung zwischen technischem - Sigraph-Docu - und kommerziellem Arbeitsplatz - System 5800 - gelungen. Der Dokumentenaustausch erfolgt entsprechend dem anwendungs- und geräteunabhängigen Odif-Format (Office Document Interchange Format).

Informationen: Siemens-lnfoservice, Postfach 23 48, 8510 Fürth 2, Telefon 09 11/30 01-2 74.

Das Systemhaus Produtec, Oppenweiler, vertreibt jetzt das lokale PC-Vernetzungskonzept "D-Link" auch in einer IEEE-802.3-entsprechenden Ethernet-Variante. Die dabei eingesetzte Karte ist sowohl für Cheapernet als auch für Ethernet konzipiert. Der Enduser-Preis soll sich auf 1500 Mark pro Arbeitsplatz belaufen.

Informationen: Produtec Systems Schröter & Windaus GmbH & Co. KG, Murrwiesenstraße 18, 7155 Oppenweiler, Telefon 0 71 91/40 01.