Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.04.1992 - 

Multiplexer schaltet automatisch Verbindungen zu

SEL stellt Komponenten für Netz-Management-System vor

STUTTGART (pi) - Auf der CeBIT '92 demonstrierte der Stuttgarter Anbieter Alcatel SEL seine Alcatel-1300-Komponenten am Beispiel eines konfigurierten Netzwerk-Management-Systems für ein Bahnbetriebsnetz. Außerdem wurden der "Multiplexer 6742/45" und die synchronen Leitungsausrüstungen "1654 SL" und "1664 SL" gezeigt.

Alcatel 1300 besteht aus der Telecommunication-Management-Network (TMN)-Plattform "Almap" sowie Netzwerk-Management-Applikationen. Almap ist portabel und entspricht gängigen TMN-Standards unter anderem von CCITT und ETSI und den Industriestandards Unix, SQL, OSI, X-Window sowie OSF/Motif. Die Grundstruktur des Alcatel-Konzeptes mit insgesamt fünf Applikationsebenen folgt der CCITT-Empfehlung M.30.

Bei den auf der CeBIT für die Demonstration des Bahnbetriebsnetzes eingesetzten Komponenten handelte es sich um:

- das Bedien-Terminal Alcatel 1320 NX für den Anschluß an alle Alcatel-Netzelemente,

- die Einheit Mediation Device Alcatel 1322 NX als Konzentrator für den Anschluß von maximal 254 Netzelementen und den Stationsbedienplatz Alcatel 1321 NX für den Anschluß an das Mediation Device.

Datenverkehr gemäß Multiplex-Verfahren

Die Software des Alcatel 1321 NX läuft auf handelsüblichen PCs und ermöglicht über eine gute Bedienerführung Fault Management, Configuration Management, Performance Management der zu überwachenden Netzelemente.

Der neue Multiplexer FNX 6742/45 (Flexible Network Exchange) konzentriert den Datenverkehr der angeschlossenen Kanäle auf eine oder mehrere Netzwerkleitungen nach dem statistischen Multiplex-Verfahren. Dabei belegen nur die aktiven Endgeräte Bandbreiten auf der Mietleitung. Der FNX verarbeitet maximal 60 000 Zeichen pro Sekunde.

Das Netzwerk benötigt für Spitzenauslastungen keine Programmierung mehr, da FNX bei ansteigender Leistungsauslastung automatisch ohne Datenflußunterbrechung bereits programmierte Verbindungen zuschaltet und bei abnehmender Kapazität wieder abschaltet.

Programmierbare Parameter rüsten den Multiplexer für den Einsatz in verschiedenen Umgebungen. Neben der ständigen Überwachung der eigenen Funktionen sowie der NetzwerkIeitungen liefert die Komponente verschiedene statistische Daten. Diagnosehilfen, zum Beispiel bei Testschleifen, werden auch unterstützt.

Die beiden präsentierten Leitungsausrüstungen 1654 SL und 1664 SL multiplexen und übertragen vier beziehungsweise 16 synchrone Transportmodule Level 1 (STM-1) mit je 155 Mbit/s nach CCITT-Empfehlungen G.707, G.708, G.709 und erreichen so Übertragungsgeschwindigkeiten von 622 Mbit/s beziehungsweise 2488 Mbit/s. Darüber hinaus ist die Übermittlung von vier- beziehungsweise 16 plesiochronen Digitalsignalen mit je 140 Mbit/s nach CCITT-Empfehlung G.703 möglich, um eine sinnvolle Integration von PDH (Plesiochron-Digital-Hierarchie)- und SDH-(Synchrone-Digital-Hierarchie-)-Systemen zu gewährleisten.

Die Signale werden über Monomode-Fasern in den Wellenbereichen 1300 Millimeter und 1500 Millimeter übertragen. Das optische Leitungssignal ist entsprechend dem STM-4- beziehungsweise STM-16-Rahmen strukturiert.

Zu den weiteren Leistungsmerkmalen der Komponenten gehört die Integration von Multiplex-, Leitungs- und Überwachungsfunktionen.