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22.10.1982

Selbst Hermes im Sog der Rezession

YVERDON (sg) - Wie letzt bekannt wurde, wird die seit Anfang des Jahres für die Werke Yverdon und Ste. Croix bestehende Kurzarbeit bei Hermes International S.A. auch über das Jahresende hinaus beibehalten werden.

Die sich zunehmend auswirkende Zurückhaltung für größere Investitionen im EDV-Bereich scheint für diese Entscheidung maßgebend gewesen zu sein.

Bislang haben sich die seit der vor Jahresfrist eingeleiteten Mehrheitsübernahme durch die Olivetti - Olivetti besitzt sechzig Prozent des Aktienkapitals - gesetzten Erwartungen, in deren Folge zunächst einmal ein beinahe zehnprozentiger "natürlicher" Personalabbau stattfand, durch nichts bestätigt. Und selbst die Börse, die die einstigen Starwerte der HPI heute deutlich unter ihrem Nennwert handelt, scheint dem einzigen Computer-Hardware-Produzenten in der Schweiz nicht mehr große Sprünge zuzutrauen.

Was nützt es da, wenn man sich heute bei Hermes überzeugt gibt, mit den neu entwickelten, im OEM-Geschäft gehandelten Druckern, auf dem richtigen Weg zu sein. Letztlich kann doch nicht übersehen werden, daß diese in Anbetracht der in der Schweiz relativ hohen Produktionskosten im Verhältnis zum Angebot der Mitbewerber einfach zu teuer sind. Daran wird sich, solange diese nur in kleineren Serien gebaut werden, auch so schnell nichts ändern.