Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

28.09.1990 - 

Bisher 38 Prozent Wachstum durch Akquisitionen

Sema Group befürchtet ein schwaches, zweites Halbjahr

KÖLN (CW) - Zumindest auf der Umsatzseite, dagegen noch nicht beim Profit, zahlt sich der Akquisitionsfleiß der Sema Group Plc. aus. Das Geschäftsvolumen stieg im ersten Halbjahr 1990 nach Unternehmensangaben um 38 Prozent auf knapp 190 Millionen Pfund (etwa 550 Millionen Mllionen Mark), während der Profit stagnierte: Wie im ersten Halbjahr 1989 verbuchte Sema knapp über sieben Millionen Pfund.

Die Ergebnisse des Berichtszeitraums, erklären die Softwerker, kennzeichneten eine "gebremste Geschäftsentwicklung in einigen Marktsegmenten". Speziell in Großbritannien etwa wirkten sich die Kürzungen des Verteidigungshaushaltes negativ auf das Sema-Geschäft aus. Außerdem sei selbst der zwischenzeitlich angefallene marginale Gewinn aus den Akquisitionen - Sema hat in diesem Jahr bereits die Wilhelmshavener ADV/Orga sowie die Unternehmen Emnid und Tibet übernommen - "durch erforderliche Aufwendungen für diese Bereiche wieder aufgezehrt" worden. Für die Zukunft der Töchter äußert sich Mutter Sema jedoch optimistisch.

In der zweiten Hälfte 1990, befürchtet die Gruppe gleichwohl, werden sich die Bedingungen auf dem europäischen Softwaremarkt verschlechtern. "Eher abwartend" beurteilt deshalb der Sema-Vorstand das zu erwartende Ergebnis des gesamten Geschäftsjahres. Auf die Gruppe bezogen, verweist der europäische Software-Riese auf ein "solides Wachstum", das durch das Systemgeschäft in Frankreich und Spanien mit einem 20prozentigen Wachstum wesentlich gefördert worden sei.