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27.03.1992 - 

Auch deutsche Dependance legt zu

Sema Group verzeichnet 1991 ein Plus von zehn Prozent

LONDON (CW) - Für das Geschäftsjahr 1991 meldet das Software- und Systemhaus Sema Group Plc. ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut CEO Pierre Bonelli sei die Gruppe organisch gewachsen: Man habe in Großbritannien 17 und in Frankreich sieben Prozent zugelegt. Für Deutschland liegen indes noch keine konkreten Zahlen vor.

Das Unternehmen hat seinen Vorjahresumsatz von 1,08 im Jahr 1991 auf knapp 1,2 Milliarden Mark erhöhen können. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich auf 30,5 (1990: 29,9) Millionen Mark. Bonelli erklärte die Entwicklung mit der Leistungsfähigkeit der Sema Group: "Zur Zeit haben wir die schwierigste Marktlage, die die europäische Software-lndustrie jemals erlebt hat." Jetzt zahle sich aus, daß sich der Konzern bereits mit der 1990 durchgeführten Umstrukturierung auf mögliche Probleme vorbereitet habe. "Die Verwundbarkeit der Gruppe in Zeiten der Rezession konnte durch die Konzentration der Unternehmensstrategie auf die Systemintegration vermindert werden", meinte der Sema-Chef.

Zur Situation der deutschen Softwarebranche sagte Bonelli: "Deutschland war 1991 der beste Markt für Software in Europa." Allerdings rechne er hier im laufenden Jahr mit einer deutlich schwierigeren Entwicklung. Der Geschäftsbericht der deutschen Sema Group Systems AG (ehemalige ADV/Orga) liegt allerdings noch nicht vor.