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19.10.1990 - 

Informatik-Akademie vermittelt Grundlagen

Seminar erläutert Anwendern Prinzip der RISC-Architektur

19.10.1990

BONN (CW) - Zu einem Seminar über RISC-Workstation-Architekturen lädt die Bonner GI Deutsche Informatik-Akademie GmbH vom 6. bis 8. November 1990 nach Augsburg ein.

Künftige Rechnerarchitekturen werden laut Informatik-Aka-Modell bestimmt. Durch lose Koppelung über Message-Passing-Mechanismen ermöglicht es die Modularität, Verteilung und Spezialisierung von heterogenen Rechnern. Workstations werden damit zur lokalen Ressource und zum "Informations-Manager". RISC-Prozessoren (Reduced Instruction Set Computer) bieten die hierfür nötige Leistung.

Im Vergleich zu CICS- Architekturen (Complex Instruction Set Computer) zeichnen sie sich durch eine geringere Komplexität der Hardware bei gleichzeitig höherer Verarbeitungsgeschwindigkeit aus. Wesentlich für das Erreichen der hohen Leistung ist die Abstimmung der Systemarchitektur auf den Prozessor.

Das Seminar vermittelt herstellerneutral die RISC-Philosophie und Prinzipien der RISC-Architekturen.

Dies schließt Prozessoren sowie Busse und das Speichersystem ein. Als wesentliche Komponenten einer Workstation werden darüber hinaus Grafik, Busse, Vernetzung und Systemsoftware behandelt. Im Rahmen des Seminars stellen Anbieter ihre RISC-Workstation-Produkte vor.

Informationen: GI Deutsche Informatik-Akademie GmbH, Ahrstraße 45,5300 Bonn 2, Telefon 02 28/3 02-1 64