Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.10.1978 - 

EDS Vertriebsgesellschaft für EDV-Zubehör mbH, München:

Separieren, Trennen und Sortieren in einem Arbeitsgang

MÜNCHEN -"Wir waren die ersten, die das Reißprinzip mit unseren Formulartrennern in Deutschland auf den Markt brachten", trumpft Horst Müller, Geschäftsführer der EDS Vertriebsgesellschaft für EDV-Zubehör mbH (München) auf. Das Unternehmen hat Formulartrenner jeder Größenordnung in seinem Angebot von kleinen Maschinen bis zum Hochleistungsreißer. Darüber hinaus bietet es Kombinationen an, mit denen gleichzeitig gerissen, separiert und selektiert werden kann.

Die Maschinen werden im Baukastensystem angeboten und können dadurch anwendungsbezogen ergänzt werden. "Das ist ein großer Vorteil", erklärt Müller. "Der Kunde muß sich nicht gleich auf ein großes Gerät festlegen, sondern er kann seine Maschine je nach Bedarf nachrüsten." Zur EDS-Produktpalette gehören im wesentlichen der Formulartrenner FT 10, die Formulartrenn-Seperierkombination FTS 10, der Hochleistungs-Formulartrenner FT 20 sowie der KST 4, mit dem in einem Arbeitsgang gerissen, separiert und selektiert werden kann.

Der DC 50 ist ein reiner Separator, mit der Formulartrenn-Kombination DC 501 können parallel beschriftete Endlosformulare reihenfolgerichtig getrennt werden. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Maschinen liegt zwischen 80000 Vier-Zoll-Formularen (FT 10) und 120000 Vier-Zoll-Formularen (FT 20). Die Monatsmiete für die EDS-Weiterverarbeitungsmaschinen beträgt zwischen 84 und 240 Mark.

"Bei unseren Kombinationen ist von Vorteil, daß alles in einem Arbeitsgang erledigt werden kann", betont der EDS-Chef. "Alle Mitarbieter auf dem Markt brauchen für jeden Arbeitsschritt eine eigene Maschine." Als weiteres Plus hebt er hervor, daß die Geräte einfach zu bedienen seien und wesentlich sicherer arbeiten würden als Schneidemaschinen, da bei einem Papierstau ein automatischer Stop-Mechanismus ausgelöst wird. Darüber hinaus seien sie bei fünffach höherer Leistung fast um 5000 Mark billiger als die alten Schneidermaschinen.

KST 4 für MDT-Anwender

Speziell für die Benutzer von MDT-Anlagen oder EDV-Systemen mit geringem Papierausstoß entwickelt wurde der KST 4. Er schafft 3000 Formularsätze in der Stunde und verarbeitet auch Zehnfachsätze.

Die EDS-Maschinen sind alle nur für Offline-Betrieb geeignet, Online-Geräte sind jedoch in Vorbereitung.

Der allgemeine Markttrend - so Müller entwickele sich seit etwa fünf Jahren so, daß Schneidemaschinen immer weniger eingesetzt werden.

COM keine Konkurrenz

Neue Technologien wie etwa die Mikroverfilmung hatten bisher keine negativen Auswirkungen auf die EDS-Geschäfte. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr sogar eine Steigerungsrate von 40 Prozent verzeichnen können, gegenüber - sonst kontinuierlich 25 Prozent.

"Ich glaube, es dauert noch mindestens 20 Jahre, bis man in Deutschland einmal soweit ist, daß die breite Masse mit Mikrofilmen etwas anfangen kann", meint der EDS-Boss. "Nach wie vor besteht jeder Deutsche auf seinem täglichen Kontoauszug", ergänzt er. "Jeder braucht seine Rechnungen, die müssen geschnitten, gerissen oder getrennt werden."

Die- EDS-Vertriebsgesellschaft kann sich inzwischen auf 17 Auslandsvertretungen stützen, im Inland existieren sechs Generalvertretungen. Größter EDS-Kunde ist der Bayerische Sparkassen- und Giroverband mit weit über 200 Maschinen, dicht gefolgt von der Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften mit ebenfalls über 200 Geräten. "Ansonsten könnte man sie der Reihe nach durchgehen, angefangen bei ADAC, bis zur Zweckform", fügt Müller hinzu.