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13.11.1992 - 

Bis zu vier Systeme koppelbar

Sequent baut Multiuser-Rechner mit neuen Cluster-Optionen aus

BEAVERTON (CW) - Mit Hard- und Software-Erweiterungen baut die Sequent Computer Systems Inc. ihre Unix-Rechner der "Symmetry"-Familie um zusätzliche Clustering-Optionen aus. Die Multiuser-Systeme sollen als Datenbank-Server in Client-Server- und in Mainframe-Umgebungen eingesetzt werden.

Bemerkenswert an der Ankündigung ist die Erweiterung der Cluster-Befähigung von Sequent-Rechnern. Bislang war es möglich, zwei Systeme zu koppeln, so daß diese auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen konnten. Das neue jetzt präsentierte Cluster-Design unterstützt bis zu vier Systeme.

Sequent teilte mit, daß sowohl das Zwei-Cluster- als auch das Vier-Cluster-Design Oracles relationales , Datenbanksystem Oracle 7 unterstützen. Die kleinere Hardwarevariante soll im ersten Ouartal des kommenden Jahres, die größere Version ab Juli oder August 1993 verfügbar sein (siehe CW 42192, Seite 78).

Interessant ist auch, daß die kleinere Cluster-Version noch mit Intels 486-50-Mhz-CPUs arbeitet, während die Vier-Cluster-Systeme schon mit Intels erst noch vorzustellendem Pentium-Prozessor rechnen werden. Alle Systeme laufen unter Sequents OSF-Unix-Derivat "Dynix/ptx".

Sequent hat das Betriebssystem um Sicherheitseigenschaften sowie OSF-API-Konformität erweitert. Wesentlich für die Möglichkeit des Clusterings von Systemen sei auch, daß das Unternehmen, abweichend von Oracles Lösung, seinen eigenen "Lock Manager" anbiete, der Fehlertoleranzcharakteristika zur Verfügung stelle.

Außerdem fügte Sequent dem Betriebssystem einen "Integrity Manager" hinzu. Dieser setze einen Anwender automatisch auf ein anderes System um, falls auf dem aktuellen ein gravierender Systemfehler auftrete. Die Daten werden in Sequents Cluster-Design über Ethernet. oder FDDI-Verbindungen verschoben.