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16.08.1991 - 

OEM-Geschäfte gehen fast auf Null zurück

Sequent in Not: Hauptabnehmer Unisys fällt als Umsatzträger aus

SAN FRANZISKO (CW) - Die durch Fehleinschätzungen im OEM-Business in Bedrängnis geratene Sequent Computer Systems Inc. rechnet auch im dritten Quartal mit einer Negativbilanz. Ob der Workstation- und Minihersteller im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen schreibt, bleibt weiterhin unsicher.

Viele Analysten gingen davon aus, daß Sequent sich im vierten Quartal erholen werde, und rechneten mit einem Gewinn von 15 Cents per Aktie. Inzwischen ist selbst Sequents Chairman Casey Powell nicht mehr ganz sicher, ob die Gewinnzone noch in diesem Jahr erreicht werden kann.

Im zweiten Quartal dieses Jahres hatte der Anbieter aus Beaverton einen Verlust von 19,7 Millionen Dollar oder 86 Cents per Aktie zu verzeichnen. Letztes Jahr herrschten bei dem Computerhersteller rosigere Zeiten .

Im dritten Quartal erzielte er einen Gewinn von 5,9 Millionen Dollar oder 25 Cents per Aktie, und im vierten Quartal waren es noch 2,6 Millionen oder 11 Cents per Aktie.

Laut Sequent ist das schrumpfende OEM-Geschäft Grund für das schlechte Quartalsergebnis. Dieser Bereich stieg um 27 Prozent, weil Unisys im zweiten Quartal 1990 als Großabnehmer aufgetreten war. Nachdem Unisys dieses Jahr Zurückhaltung an den Tag legt, ging jetzt das OEM-Geschäft, so Powell, fast auf Null zurück. Der Hersteller hat inzwischen auf die Verluste reagiert und möchte seine Belegschaft um sechs Prozent reduzieren.