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27.06.2005

SER feilt an DMS-Suite

Der Hersteller fügt Einzelprodukte in einer Architektur zusammen.

Wie einige andere deutsche Spezialisten für Archivierungs- und Dokumenten-Management-Software entwickelt auch SER aus Neustadt/Wied seine Software zu einer integrierten Plattform weiter. Die "Doxis ECM Suite 2005" soll die bisher separaten Lösungen für Workflow, Archivierung, Dokumenten- und Wissens-Management ("Brainware") in einer Architektur zusammenführen. Diese Produkte ließen sich prinzipiell schon zuvor gemeinsam nutzen, allerdings überließ SER dem Kunden die Integration.

Metadaten sind noch nicht ganz harmonisiert

Zum neuen Architekturkonzept zählt, Metadaten der einzelnen Softwareprodukte zu verein- heitlichen, die bislang getrennt voneinander waren. Auf diese Weise soll es Anwendern möglich sein, Metainformationen von Dokumenten in unterschiedlichen Prozesskontexten zu nutzen. Allerdings ist SER hier noch nicht ganz fertig: Die Metadaten des Workflow-Systems werden erst mit dem kommenden Release 2006 in den gemeinsamen Datenpool aufgenommen.

Die Integration schlägt sich auch auf das Repository nieder. Beispielsweise verfügt Doxis über einen "Virtual Storage Manager", der unterschiedliche Speichersysteme einbindet. Dazu zählen Raid- und SAN-Geräte, Jukeboxen, Worms, Storage-Systeme wie etwa EMCs "Centera" und "DRT 450" von IBM. Hier folgt SER einem Branchentrend, denn auch andere DMS-Spezialisten forcieren flexible Speicherkonzepte.

Die von SER selbst entwickelte Indexdatenbank "Seratio" wird es auch weiterhin geben, allerdings investiert der Hersteller nicht mehr viel in die Pflege des Systems. Seratio unterstützt lediglich das Archiv der Lösung. Gleichwohl bleibt sie im Portfolio, nicht zuletzt deshalb, weil es mittelständische Kunden zu schätzen wissen, wenn sie für eine Archivierungskomponente keine zusätzlichen Lizenzen für Datenbanksoftware erwerben müssen.

Komplettlösung für Auftragsbearbeitung

Ausgebaut hat der Hersteller den Web-Client. Browser-Anwender nehmen nun auch an Workflows teil. Die Web-gestützte Aktenverwaltung wird jedoch erst mit der Version 2006 möglich sein.

Mit "SER Invoice Master" (Rechnungseingangsbearbeitung) und "GDPdU-Komplettlösung" hatte der Anbieter zwei DMS-Applikationen aufgelegt. Demnächst soll mit "Order Master" eine Anwendung zum Abwickeln von Bestellprozessen im Unternehmen hinzukommen.

"Auf der Basis unserer modular aufgebauten, Frameware- gestützten Softwarearchitektur entwickeln wir die Doxis iECM-Suite kontinuierlich weiter, hin zu einer serviceorientierten Enterprise-Content-Management-Architektur", erläutert Produkt-Manager Gregor Jöris. (fn)