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01.08.1986

Serie-1-Rechnerfamilie erfährt neuerliche Aufrüstung:IBM präsentiert AT 03 als lO-Server

STUTTGART (ad) - Ihre Universalrechnerfamilie der Serie /1 hat die IBM Deutschland jetzt um zwei Prozessoren erweitert. Mit ihnen soll sich die Kapazität des Magnetplattensubsystems erhöhen und für einige Anwendungsprogramme verbesserte Funktionen zur Verfügung stellen.

Für den Prozessor 4956 werden zunächst zwei neue Kompaktmodelle namens G10 und H10 angeboten: Beide Modelle beinhalten Laufwerke mit Plattenkapazitäten von 40 bis 120 MB, ein oder zwei Diskettenlaufwerke und 1 MB Hauptspeicher. Mit Hilfe einer zusätzlichen 1-MB-Speicherkarte kann das Modell H10 laut Big Blue auf doppelte Kapazität ausgebaut werden, und mittels eines 400-KB-Pufferspeichers lasse sich der Durchsatz für eine Reihe von Programmen beschleunigen.

Beim neuen 5170-Prozessor Modell 496 handelt es sich um ein Tischmodell der Serie /1 mit 1 MB Hauptspeicher, das in einen PC AT 03 integriert wurde. Hierbei arbeitet der AT als Ein- und Ausgabesteuerung für die Serie /1.

Als Grundkonfiguration enthält die Systemeinheit des Mikros ein 30-MB-Plattenlaufwerk und ein 1,2-MB-Diskettenlaufwerk sowie einen Hauptspeicher mit 1 MB Kapazität und zwei RS232C-Schnittstellen. Neben der standardmäßigen Festplatte kann laut IBM noch eine weitere 30-MB-Harddisk oder ein zweites 1,2-MB-Diskettenlaufwerk installiert werden. Zusätzlich steht noch eine zweite Terminal-Host-Adapterkarte als optionale Ausrüstung zur Verfügung. Für den Betrieb der Systemeinheit müssen eine IBM-PC-Tastatur und ein Monochrom- oder Farbbildschirm angeschlossen sein. Wird die Systemeinheit nicht als Steuergerät für die Serie /1 genutzt, kann sie als regulärer AT eingesetzt werden.

Parallel zu dieser Neuankündigung kann das Unternehmen das Magnetplattensubsystem 4967 anbieten, das um zwei neue Modelle mit einer Kapazität von 358 MB pro Laufwerk erweitert wird. Damit können an den 4956-Prozessor bis zu acht Plattensubsysteme angeschlossen werden, deren Speicherkapazität zwischen 358 und 1432 MB liegt. Mit der Erstauslieferung der neuen Hardwarekomponenten ist nach IBM-Angaben im dritten Quartal dieses Jahres zu rechnen.

Nach den Worten von IBM-Pressesprecher Borgers sei mit dieser Aufstockung der Serie /1 "ein weiterer Schritt in Richtung Systemoptimierung getan worden". Man denke in Stuttgart vorerst nicht daran, diese Serie aus dem Programm zu nehmen, weil, so Borgers, "auch an die Anwender gedacht werden muß, die seinerzeit die /1 als individuellen Problemlöser installiert haben und weiterhin dieses System für entsprechende Applikationen nutzen wollen - trotz einer Performance-Annäherung an andere IBM-Rechnerklassen".