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Siemens erweitert das Konzept der Compact-Computer:


12.04.1979 - 

Serie 7.500 verbessert eine vorweggenommene Antwort

MÜNCHEN - Im Konzept seiner im Herbst 78 angekündigten Compact-Computer 7.708 und 7.718 sieht Siemens offensichtlich seine Antwort auf IBMs Serie 4300 bereits weitgehend vorweggenommen: Denn der "Preis-/Leistungssprung", den Siemens jetzt "unter der Überschrift Serie 7.500 (zur Hannover-Messe) bringt, ist eine technische Erweiterung der Konzepts" 7.708 und 7.718.

So ordnet zumindest Dr. Werner Poschenrieder, Leiter des Geschäftsbereiches Datensysteme im Siemens Unternehmensbereich Daten- und Informationssysteme, in einem Interview mit der COMPUTERWOCHE, die neuen Produkte ein, von denen beispielsweise der Compact-Computer 7.521 die kürzlich anvisierte Anlage 7.706 ersetzt und "zirka 40 Prozent über deren interner Verarbeitungsleistung liegt", wie eine Siemens-Mitteilung ausführt.

Vor allem das dramatisch verbesserte Preis-/Leistungsverhältnis der IBM-Serie 4300 bemüht sich Siemens nachzuvollziehen, wobei für das System 7.500 alle Preise entbündelt und die Systeme- und systemnahe Software in "aufgabenorientierten Programmpaketen" gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Die Preisangaben sehen dann so aus: Jeweils im Dreijahres-Mietvertrag beträgt die Monatsmiete bei der 7.521 für eine Batch-/Dialog-Anwendung plus Systemsoftware 8833 Mark; bei der 7.531 für eine Batch-/Dialog-Anwendung 10 148 Mark, während eine Datenbank-, Datenkommunikations-geeignete Konfiguration der 7.541 inklusive Systemsoftware 37 837 Mark kostet.

Einheitsbetriebssystem der 7.500 ist das BS2000, wobei durch Migrationshilfen und gemeinsame Schnittstellen BS1000-Anwendern der Übergang "wesentlich erleichtert" werde.

Die Grundkonfiguration des Modells 7.521 ist mit einem 512 KB-Hauptspeicher ausgerüstet, Ausbau bis 1 MB ist möglich. Der neue kleine Compact-Computer verfügt über einen Bytemultiplexkanal. Über seinen Plattenspeicher-Direktanschluß können bis zu vier Laufwerke von 60 bis 420 MB-Plattenspeichern angeschlossen werden. Das Modell 7 531 wurde für die Dialogverarbeitung im Büro ausgelegt, weshalb gegenüber dem rangtieferen Produkt eine Datensichtstation 8160-7 als Zusatzkomponente berücksichtigt ist. Am 7.531 können überdies bis zu sechs Plattenlaufwerke angeschlossen werden.

Dreifach leistungsfähiger als die 7.531 ist die für Rechenzentrums-Anwendungen konzipierte 7.541, deren arbeitsfähige Grundkonfiguration beim 2 MB Hauptspeicher (im 1 MB-Schnitt bis 4 MB ausbaubar), 16 Bytes-Pufferspeicher, 1 Bytemultiplex-Kanal mit acht Anschlüssen beginnt. Dazu gehören ebenfalls der 3336-Schnelldrucker sowie eine Datensichtstation mit Tastatur und Konsoldrucker für den Bedienplatz.