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28.09.2001 - 

Vier neue Rechner und ein Plattensubsystem

Server-Offensive von Fujitsu-Siemens

MÜNCHEN (pi) - Fujitsu-Siemens Computers (FSC) baut das Angebot an Servern der "Primergy"-Reihe weiter aus.

Im Katalog der Rack-optimierten Primergy-Server werden ab Oktober dieses Jahres drei neue Rechner mit der Typenbezeichnung "L100", "L200" und "P200" auftauchen. Hinzu kommt ein System "F200". Alle diese Computer sind mit Intel-CPUs vom Typ Pentium III (ab Ende 2001 aus der Serie Tualatin) ausgestattet, die mit 1 bis 1,13 Gigahertz getaktet sein werden. Abgerundet wird das Portfolio durch das Festplatten-Subsystem "S60".

Der Primergy L100 ist ein nicht Cluster-fähiger Monoprozessor-Server mit 1U Bauhöhe. Ein integrierter Raid-Controller ermöglicht die Spiegelung der zwei maximal einbaubaren IDE-Festplatten. Zwei CPUs birgt bei gleicher Bauhöhe das Cluster-fähige Modell L200, das Platz für bis zu drei Festplatten von jeweils maximal 72 GB Kapazität, zwei PCI-Slots und bis zu 4 GB RAM bietet. Beide Rechner sind für die Betriebssysteme Windows 2000 Server und Linux zertifiziert. Aufgrund der geringen Bauhöhe sind beim L100 und L200 Stromversorgung und Lüfter nicht redundant ausgelegt.

Mit einer Bauhöhe von 2U fällt der Server P200 schon massiver aus. Dafür fasst dieses DualProzessor-System bis zu sechs Raid-Festplatten von maximal 72 GB und bietet sechs PCI-Slots. Es ist ein Cluster-fähiger Rechner, der Failover-LAN-Technologie unterstützt. Stromversorgung und Lüfter sind hier dual ausgelegt.

FSC macht keine Mitteilung über Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel RAM. Dies hat seinen Grund darin, dass die Primergy-Server L100, L200 und P200 nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Ein Proliant L200 mit 128 MB RAM und zwei 9-GB-Festplatten käme auf einen Preis von netto 3800 Euro, ein ebenso ausgestatteter P200 würde 4200 Euro kosten.

Im Stand-alone-Gehäuse wird es das Modell F200 mit zwei Prozessoren geben. Das System bringt eine Ausstattung von 4 GB RAM mit und lässt sich mit bis zu sechs Festplatten von maximal 72 GB Kapazität bestücken. Es ist voll redundant ausgelegt und Cluster-fähig. Laut einer Vorabmitteilung soll es so ausgelegt sein, dass "ein dezentraler Betrieb in Umgebungen ohne IT-Personal vor Ort", beispielsweise in Bankfilialen, möglich wird. Dazu bedarf es allerdings eines optionalen Remote-Service-Boards, das der entfernten Administration einen Blick auf alle Systemzustände ermöglicht. Mit dem Primergy S60 kommt ein externes Fibre-Channel-Festplatten-Subsystem für Server-attached Storage und Storage Area Networks (SAN) auf den Markt. Der 3U hohe Rack-Einschub fasst bis zu 14 Festplatten. In einer SAN-Umgebung lassen sich bis zu vier Server anschließen. Auch Cluster-Lösungen werden unterstützt.

Benchmark-Rekord

Mit einem Server des Typs "Primepower 2000" hat Fujitsu-Siemens nach eigenen Angaben einen neuen TPC-C-Benchmark-Rekord für Nicht-Cluster-Systeme aufgestellt. Der Solaris-Rechner hatte im Test eine Leistung von 455 818,20 Transaktionen pro Minute (tpmC) erreicht. Dadurch kommt der Computer trotz seines Preises von rund 13 Millionen Dollar auf ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis von 28,52 Dollar pro tpmC. Das System besteht aus 128 Sparc-64GP-Prozessoren, die mit 563 Megahertz getaktet sind. Das Betriebssystem ist Solaris 8. Getestet wurde es mit einer Datenbank "Symfoware Server Enterprise Edition" und dem Transaktionsmonitor "Bea Tuxedo 6.5 CFS".