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02.08.2002 - 

Hewlett-Packard und IBM verzeichnen Einbußen

Server-Verkäufe stagnieren auf niedrigem Niveau

MÜNCHEN (CW) - Auch im zweiten Quartal dieses Jahres konnte sich der weltweite Server-Markt kaum erholen. Laut den jüngsten Zahlen der Marktforscher von Gartner verkauften die Hersteller in den Monaten April bis Juni 2002 rund 1,08 Millionen Rechner. Das bedeutet eine Steigerung von gerade 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

"Die schwache Weltwirtschaft schlägt weiter auf das Server-Geschäft durch", erklärt Shahin Nafchi, Senior Analyst für das Server-Segment bei Gartner, die niedrigen Absatzzahlen. Bei vielen Kunden herrsche nach wie vor Unsicherheit über den zukünftigen Geschäftsverlauf. Deshalb würden Entscheidungen wie die Anschaffung von Highend-Servern oder Plattformwechsel weiter hinausgezögert.

Das bekam im zweiten Quartal vor allem Hewlett-Packard zu spüren. Zwar verkaufte das Unternehmen nach der Übernahme von Compaq mit knapp 330000 Rechnern weltweit die meisten Server. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Absatz jedoch um 9,2 Prozent. Der Marktanteil reduzierte sich damit von 33,8 auf 30,5 Prozent.

Unbeeindruckt von der Branchenkrise zeigt sich Dell. Die Texaner legten um 12,9 Prozent zu und rangieren mit rund 195000 verkauften Servern und einem Marktanteil von 18 Prozent auf Platz zwei. Mit Problemen kämpft dagegen der Drittplatzierte IBM. Die Armonker verzeichnen mit 157000 verkauften Rechnern einen Rückgang ihrer Absatzzahlen von 2,9 Prozent.

Erholt präsentiert sich Sun Microsystems. Die Kalifornier, auf Platz vier des Server-Rankings, setzten im zweiten Quartal 10,8 Prozent mehr Rechner ab als noch ein Jahr zuvor. Rund 70000 verkaufte Geräte bedeuten einen Marktanteil von 6,5 Prozent. Auch der Fünftplatzierte NEC steigerte sich leicht um 1,8 Prozent und erreicht mit 23000 abgesetzten Servern einen Anteil von 1,1 Prozent.

Trotz der weltweit gesehen schwachen Zahlen zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. So legte der US-amerikanische Markt auch im zweiten Quartal dieses Jahres zu. Nach einem Plus von 7,6 Prozent in den ersten drei Monaten 2002 verkauften die Hersteller mit knapp 483000 Rechnern 9,9 Prozent mehr Server als noch vor einem Jahr. Nutznießer sind auch hier Dell und Sun, die um 17,2 beziehungsweise 24,6 Prozent expandierten. Hewlett-Packard, auf Platz eins in den USA, mit einem mageren Plus von 0,8 Prozent, und IBM, die Nummer drei, mit einem Minus von 0,9 Prozent, offenbaren dagegen in ihrem Heimatmarkt deutliche Schwächen. (ba)

Abb: Weltweiter Server-Markt im zweiten Quartel 2002

Gerade 5243 Server verkauften die Hersteller mehr als im Jahr zuvor. Dennoch konnten Dell und Sun deutlich zulegen - auf Kosten von HP und IBM. Quelle: Gartner