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16.05.2007

Serverlast gut verteilen

16.05.2007
Barracuda stellt eine Load-Balancing-Appliance vor, die Netzwerke mit hohem Datenverkehr entlasten soll. Wie um seinem Namen alle Ehre zu machen, hat der Sicherheitsspezialist auch gleich ein automatisches Intrusion-Detection-System mit eingebaut.

Von Alexander Roth

Nach einer Reihe von Hardwarelösungen, die Netzwerke jeweils vor Spam, Spyware und Instant-Messaging-Attacken schützen sollen, bringt Barracuda jetzt die nächste Appliance-Reihe: Diesmal ist es das Lösungsfeld "Load Balancing" (LB), das der englische Sicherheitslieferant ab sofort mit drei Modellen besetzt.

Die Idee ist einfach: Unternehmen können schnell vom Einsatz einer LB-Lösung profitieren, so die Sicht des Herstellers. Load Balancing ermöglicht es, die Datenlast eines bestimmten Servertyps auf mehrere, sogenannte multiple Server gleichen Typs zu verteilen. Damit erhöhen sich neben der Ausfallsicherheit die maximalen Durchsatzraten der Server, was sehr dienlich sein kann, wenn beispielsweise einzelne Webserver stärker ausgelastet sind als andere. Zudem werden Kapazitäten freigesetzt, die in der IT-Umgebung an anderer Stelle genutzt werden können.

Mit den Appliances, die je nach Modell die Last von 25 bis über 250 Servern verteilen können und alle drei mit einem nach Schadcode suchendem Intrusion-Detection-System ausgestattet sind, wendet sich Barracuda vorwiegend an kleinere und mittlere Unternehmen, die keine dedizierte IT-Abteilung betreiben.

Hier könnten Fachhändler dank der Plug & Play-Fähigkeit und einer einfachen Konfiguration der Produkte ein leichtes Zusatzgeschäft generieren, meint Oliver Bareiss, der das Deutschland-Geschäft des Herstellers verantwortet. So verlange sein Unternehmen keine Lizenzgebühren für die Anzahl der tatsächlich eingesetzten Server oder Ports; zudem lasse sich die Hardware unabhängig von den vorhandenen Serverbetriebssystemen einsetzen.

Barracuda bietet die Geräte ab sofort an, inklusive der webbasierten Administrationskonsole beginnt der Listenpreis für die einfachste Appliance "240" (für 25 Server) bei rund 2.000 Euro. Die Modelle "340" (für 100 Server) und "440" (für 250) gibt es für 2.700 Euro beziehungsweise 5.450 Euro.