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Markt für Büroautomation wächst rapide:


29.06.1979 - 

Service-Power garantiert IBMs Führungsposition

WALTHAM (pi) - Von derzeit 200 Millionen auf eine Milliarde Dollar im Jahre 1984 wird der US-amerikanische Markt für Textkommunikation anwachsen. Er kann einen Umfang erreichen, wie ihn jetzt der Markt für Fernsprecheinrichtungen aufweist. Dieses Untersuchungsergebnis veröffentlichte das unabhängige Forschungsinstitut International Resource Development (IRD) Inc. In einer ähnlichen Studie kommt die Frost & Sullivan (F & S) Inc. zu der Aussage, daß der Gesamtmarkt für "Office Automation" Ende 1987 ein aufaddiertes Volumen von 300 Milliarden Dollar haben wird. Zu diesem Zeitpunkt - so F & S - werde ein Hersteller diesen Markt mit einem Anteil von 70 Prozent eindeutig beherrschen: IBM.

Die Marktuntersuchungen der beiden Institute können einschlägigen Herstellern Optimismus für die Zukunft geben. Die IRD-Studie sieht eine "Auferstehung der papiergebundenen Kommunikation", die den gegenwärtigen Markt für kommunikationsorientierte Textverarbeitung ("Textkommunikation") von über 200 Millionen Dollar auf eine Höhe von einer Milliarde in 1984 treiben wird. Außerdem sagt die Studie vorher, daß die Einkünfte aus "Textkommunikation" und elektronischen Postdiensten die 40-Milliarden-Dollar-Schwelle erreichen können; ein Betrag, der derzeit den Lieferanten von Fernsprecheinrichtungen in die Taschen fließt, vornehmlich AT & T. Dieser Trend dürfte noch unterstützt werden durch die zunehmende Fortentwicklung der Telekommunikationsdienste in Richtung Online-Verbund - was Inkompatibilitätsprobleme abbauen wird, die die Kommunikation zur Zeit noch behindern. Was den Markt der Büroautomation als Ganzes angeht, so prophzeit Frost & Sullivan geradezu verblüffende Wachstumsraten; denn hier wird ein Aktivitätenkomplex entstehen, der - wie es heißt - "über die simple Textausgabe hinausgeht und der die Funktionen von Büro-Kopierern, Vervielfältigen, elektronischen Lichtsatz-Anlagen, Faksimile-Geräten, Fernsprech-Apparaten, Mikrofilm-Systemen und Datenverarbeitungs-Anlagen integriert". Bis Ende 1987 macht F & S einen kumulativen Gesamtumsatz von 300 Milliarden Dollar für diesen Markt aus.

Interessant ist, daß beide Analysen IBMs einstmals stolze Position gegenwärtig im Verhall sehen; F & S aber hat gute Kunde für den Marktriesen und postuliert, daß IBMs überragende Marketing-Macht diesen Trend voraussichtlich im Jahre 1981 umkehren werde. "Um diese Zeit herum wird die Komplexität des Büros der Zukunft ein hohes Maß an Support-Funktionen erfordern - etwas, das IBM eher zu leisten in der Lage ist, als Wang oder sonst jemand." "So um 1987", heißt es in der Studie, "wird sich IBM so viel von dem Geschäft zurückgeholt haben, um 70 Prozent des Marktes zu kontrollieren."