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20.05.2009

Servicealternative in Krisenzeiten

Auch studentische Unternehmensberatungen werden älter, haben aber dennoch gute Überlebenschancen, wenn das Geschäftsmodell funktioniert, wie das Beispiel von Univativ zeigt. 1996 gegründet, hat das Unternehmen heute acht Niederlassungen und beschäftigt über 400 Studenten und Young Professionals. Das Erfolgsrezept ist einfach und passt in diese schwierigen Zeiten: Denn das Unternehmen wirbt damit, für seine Mitarbeiter nur ein Drittel der üblichen Honorare von Beratungs- und Dienstleistern abzurechnen, das heißt zwischen 200 und 400 Euro Tagessatz.

Einer der Gründer, Geschäftsführer, Olaf Kempin, bringt es auf den Nenner: "Nicht jede IT-Aufgabe muss von einem teuren Berater verrichtet werden", eine schlaue Arbeitsteilung könne Unternehmen enorm beim Kostensparen helfen. Kempin will aber nicht in einen Topf mit Billiganbietern und Zeitarbeitsfirmen geworfen werden. "Mit einer Akademikerquote von 90 Prozent und einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren liefern wir ein hohes Qualitätsniveau", versichert er.

Hilfe bei Engpässen

Schwerpunkte des Unternehmens sind Service-Desks zur Anwenderunterstützung, Soft- und Hardware-Rollouts, Test- und Dokumentationsaufgaben sowie Projekt-Officeleistungen. Es gehe also darum, so der Univativ-Chef, unterschiedlichste Aufgaben zu übernehmen – sei es, um kurzfristige Engpässe zu überbrücken, Routineaufgaben des Tagesgeschäfts zu erledigen, IT-Lösungen zu entwickeln oder Service zu erbringen. Kempin weist aber darauf hin, dass seine Mitarbeiter durchaus auch in der Lage sind, anspruchsvolle Beratungsprojekte umzusetzen. Unter den Kunden von Univativ befänden sich Konzerne wie die Deutsche Post, Heidelberger Druckmaschinen, Lufthansa Systems wie auch mittelständische Firmen. (hk)