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16.05.1986 - 

Solide Grundpfeiler stützen DV-lndustrie.

Serviceangebot erfordert Umdenken

WIEN (apa) - Service, Investition und Export: An diese drei Bedingungen knüpft Harald Schrack Generaldirektor der Schrack Elektronik AG, den Erfolg der datenverarbeitenden Industrie.

Insbesondere für Dienstleistungen besteht laut Schrack ein großer Bedarf, der nur durch einen verstärkten Einsatz von Arbeitskräften gedeckt werden kann. Während der Arbeitsanteil bei der Fertigung von elektronischen Geräten laufend sinke, steige der Bedarf an Service und Montage. Dies bedeute für die Arbeitskräfte allerdings ein Umdenken.

Als wesentliche Existenzgrundlage der DV-lndustrie verweist Schrack auch auf die Investitionsbereitschaft zur Entwicklung neuer Produkte. Allein im laufenden Jahr sollen 180 Millionen Schilling in innovative Projekte fließen. Schließlich würde das begrenzte Potential des österreichischen Inlandsmarktes Unternehmen zu größerem Exportengagement zwingen.

Schrack plant, die Warenausfuhr von gegenwärtig 30 Prozent binnen fünf Jahren auf 45 Prozent zu steigern. Das Unternehmen will vornehmlich seine Telefonanlagen in den europäischen Industrieländern absetzen, da deren Qualitätserfordernisse den österreichischen am meisten entsprächen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten, bemüht sich

Schrack um Know-how-Erwerb auf internationaler Ebene sowie um Auslandskooperationen. Bei der Herstellung von Telefon-Nebenstellenanlagen arbeitete das Elektrounternehmen beispielsweise eng mit dem schwedischen Konzern Ericsson zusammen; bei der Anpassungsentwicklung eines Teils des digitalen österreichischen Telefonsystems wirken die Kapsch AG und Northern Telecom mit.

Im abgelaufenen Geschäftsabschnitt (31. März 1986) konnte die

Schrack AG einen Umsatz von 2,1 Milliarden Schilling verbuchen; der

vergleichbare Vorjahreswert lag bei 1,63 Milliarden Schilling.

Die Zahl der Mitarbeiter konnte von 2300 auf 2600 erhöht werden. Nach einer Kapitalerhöhung aus eigenen Mitteln rechnet das Unternehmen für die laufende Rechnungsperiode mit einer Umsatzsteigerung auf 2,3 Milliarden Schilling. Der Personalbestand soll gleich bleiben.