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28.11.1986 - 

Industrie entdeckt das Geschäft mit der Wartung:

Servicemarkt in den USA ist im Kommen

WASHINGTON (vwd) - Wurde der Kundendienst aber Jahre hinweg vorwiegend als lästiger Kostenpunkt und notwendiges Übel betrachtet, so werden Wartungs- und Instandhaltungsleistungen in den USA zumindest bei Hochtechnologie neuerdings zu einem höchst profitablen Geschäft. Klagen Computer- und Telekommunikationsunternehmen in einigen Marktsegmenten auch über schrumpfende Gewinne, ihre Serviceabteilungen machen derzeit einige der Einbußen wieder wett.

Im Jahr 1985 sind in den USA für den Service von Hochtechnologie rund 27 Milliarden Dollar ausgegeben worden. Das Consulting- und Marktforschungsunternehmen Arthur Andersen & Co. (Boston) erwartet für die nächsten Jahre durchschnittliche Steigerungsraten von 13 bis 14 Prozent. Für 1990 prognostiziert das Unternehmen im Hochtechnologie-Service einen Gesamtumsatz von 46 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Der Absatz von Computern wird in den USA nach Ansicht von Marktbeobachtern bis 1990 nur mit jährlichen Zuwachsraten von allenfalls sieben Prozent zunehmen.

Noch wird der Großteil der Wartungsverträge mit den Produzenten selbst abgeschlossen. Die aussichtsreiche Marktlage hat mittlerweile jedoch eine ganze Reihe von nicht produktgebundenen, auf breite Serviceleistungen spezialisierten Unternehmen auf den Plan gerufen. Sie machen den Herstellern in dem lange vernachlässigten Marktsegment immer erfolgreicher Konkurrenz. Da viele Anwender von Hochtechnologie zum Beispiel über DV- und nachrichtentechnische Einrichtungen verschiedener Marken verfügen, werden die nicht produktgebundenen Serviceanbieter häufig bevorzugt. Die Hochtechnologie-Produzenten reagieren auf ihre Weise: Um den interessanten Servicemarkt nicht zu verlieren, finden sich neuerdings immer mehr Hersteller bereit, im Hause ihres Kunden neben den eigenen Produkten gegebenenfalls auch die Erzeugnisse der Konkurrenz zu warten.