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25.08.2000 - 

Dienstleistungskette tauscht Daten via XML

Serviceprozesse über das Internet abwickeln

MÜNCHEN (CW) - Die Ibykus AG mit Sitz in Erfurt bietet eine Front-Office-Plattform für Dienstleistungsprozesse an. Ähnlich wie beim Supply-Chain-Management soll sich damit die Logistik von Serviceketten effizienter gestalten lassen.

In der Praxis bestehen Dienstleistungsketten von Unternehmen und Behörden aus zahlreichen Einzelprozessen, die aufwendig koordiniert werden müssen und für den Kunden meist unübersichtlich wirken. Über das Front-Office "Ibykus AP" sollen sich die einzelnen Instanzen einer so genannten Service-Chain mit den darin involvierten externen Dienstleistern wie Call-Centern oder Störungsstellen zusammenführen lassen. Der Vorteil: Ein Kunde gibt seine Anfrage, Bestellung oder Beschwerde über seinen Browser ein, und die nachgeschalteten, in einem Portal zusammengefassten Dienstleister werden via Web automatisch in den Serviceprozess integriert.

Herzstück der Lösung ist der "AP/Server", der mit seiner Logik auf einer Oracle-Datenbank basiert und die beschreibenden Daten im XML-Format an die nachgeschalteten Instanzen weiterleitet. Die einzelnen Subprozesse werden lokal bei den einbezogenen Parteien definiert und dort jeweils auf einem eigenen AP/Server vorgehalten. Dabei betont der Hersteller, dass die Prozesse nicht in einem aufwändigen Verfahren programmiert werden müssen, sondern zeit- und kostengünstig konfiguriert werden können. Die Applikation bleibe flexibel für die Anpassung an veränderte Abläufe.

Die AP-Clients greifen auf die Server zu, besitzen selbst aber keine Verarbeitungslogik und bleiben somit konfigurationslos. Der Datenaustausch über XML-Dokumente erfolgt an speziellen Synchronisationspunkten und löst beim Empfänger einen Vorgang aus, ohne dass die Prozesslogik des Absenders freigelegt wird. Anders ausgedrückt: Ein Teilprozess ist nur dem jeweiligen Betreiber bekannt.