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Standards ermöglichen wirksame Traffic-Kontrolle

Servicequalität im Internet und in großen IP-Netzen ist kein Luftschloß

02.01.1998

Ohne differenzierte Netz-Management-Angebote werden Carrier nach Expertenmeinung insbesondere ihren Internet-Kunden keine Mehrwertdienste wie hochpriorisierte Datenübertragung anbieten können. Die dazu nötigen Standards existieren - ihre Umsetzung könnte für manchen Provider zur Existenzfrage werden. Für die Leistungsfähigkeit eines Netzwerks spielt erfolgreiches Stau-Management eine große Rolle. Zusammen mit Transportprotokollen wie TCP entdeckt und vermeidet das sogenannte "Random Early Discard" (RED) temporäre Traffic-Konflikte. Mit Hilfe von RED können Netzwerk-Manager in Stauzeiten Bandbreiten im Verhältnis zur Nutzung anpassen.

Zusätzlich erlaubt "Weighted Fairqueuing" (WFQ) die Priorisierung von Datenverkehr. Zum Beispiel erhält Sprach- oder Videoübertragung einen höheren Stellenwert als einfacher Datenverkehr. Ein Weg, WFQ zu implementieren, ist die Fähigkeit von Peripheriegeräten wie Routern, sogenannte Vorrang-Bits an den Kern-Switch beziehungsweise -Router zu senden.

Solche Router können auch "Access Control Lists" (ACLs) verwenden, um die Netzübertragung zu organisieren. Die Hauptschaltstelle im Netz ist zudem in der Lage, Endnutzern festgelegte Informationsraten zuzuweisen, falls in den netzweit genutzten Geräten Filter- und Klassifizierungstechniken wie "Committed Access Rate" (CAR) eingesetzt werden.

Die meisten Router-Hersteller, Cisco eingeschlossen, unterstützen in ihren Produkten Techniken wie ACL oder CAR. Netzbetreiber müssen sie nur nutzen.