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09.01.1998 - 

Die Abbildung von Geschäftsprozessen multimedial unterstützen

SFB liefert Analysewerkzeug für Unternehmensmodelle

Für die Analyse betriebswirtschaftlicher Schwachstellen und Verbesserungspotentiale im Unternehmen hat das Bamberger Softwarehaus SFB das Tool Sompro auf den Markt gebracht. Es basiert auf dem semantischen Objektmodell (Som) und soll eine umfassende Sichtweise auf die Unternehmensarchitektur ermöglichen. Angefangen bei den Zielen über die Strategien und Geschäftsprozesse bis hin zu den Organisationen, Ressourcen und Anwendungen kann so der gesamte Betrieb zur Analyse abgebildet werden. Mittels standardisierter Schnittstellen lassen sich die Abläufe in gängige Workflow-Systeme übernehmen, beispielsweise durch die Schnittstelle zu IBMs Workflow-System "Flowmark", die in der Sompro-Version 2 neu hinzugekommen ist. Andere Anbindungsmöglichkeiten für die Sompro-Daten werden nach Herstellerangaben über ODBC realisiert.

Mit dem Werkzeug lassen sich sowohl neu zu entwickelnde als auch bereits existierende Softwaresysteme betrachten. Dabei kann neue Software über objektorientierte Programmierumgebungen, Standardkomponenten, Entwurfsmuster und Frameworks (Applikationsarchitekturen) entwickelt werden. Die projektübergreifenden Frameworks wie beispielsweise IBMs San Francisco, Oracle Applications oder BAPI von SAP lassen sich zur Softwarespezifikation heranziehen. Die aus den modellierten Anwendungssystemen gewonnenen Informationen werden direkt für eine objektorientierte Software-Implementierung weiterbenutzt, wobei nach Auskunft des Anbieters Programmcode in IDL, Java oder C++ per Knopfdruck erzeugt werden kann. In die neue Version 2 hat SFB Möglichkeiten zur multimedialen Modellierung und Präsentation integriert. Mit Sprache, Bildern oder Videos sollen so die komplexen Sachverhalte von Unternehmensabläufen verständlich dargestellt werden.

Zu den weiteren Features von Sompro zählt zum einen die Möglichkeit, Modellierungsergebnisse im HTML-Format für Inter- und Intranet sowie im Rich Text Format (RTF) zur Textverarbeitung dokumentieren zu lassen. Ferner bietet das Werkzeug Mehrbenutzerfähigkeit, Konsistenzprüfung, Online-Hilfe sowie die gewohnte Windows-Oberfläche. Zu den Systemvoraussetzungen zählen mindestens ein mit 133 Megahertz getakteter Pentium-Prozessor, 32 MB Arbeitsspeicher, eine ODBC-fähige relationale Datenbank und 200 MB Platz auf der Festplatte. Sompro läuft unter Windows 95 und NT 4.0 und ist ab sofort erhältlich. Die Dreierlizenz ist für etwa 23000 Mark zu haben, während die Software für einen Arbeitsplatz rund 9200 Mark kostet.