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Mehrprozessor-Server in der Entwicklung

SGI und Unisys wollen Intels Merced-CPU einsetzen

30.10.1998

Anfang des Jahres 2000 plant SGI einen Hochleistungs-Server auf Basis der eigenen ccNuma-Architektur, der bis zu eine Billion Rechenoperationen in der Sekunde ausführen können soll (ccNuma = Cache Coherent Non Uniform Memory Access Architecture). Die ersten Modelle dieser Rechner würden noch mit den bislang verwendeten MIPS-Prozessoren ausgerüstet, so ein Firmensprecher. Kunden hätten die Möglichkeit, später auf die Intel-CPUs umzusteigen. Dazu müßten lediglich die Prozessor-Boards ausgetauscht werden.

SGI positioniert die Systeme in erster Linie für besonders rechenintensive Anwendungen etwa in der Flugzeugentwicklung oder im Finanzsektor. Die ersten Merced-basierten Server werden voraussichtlich Mitte bis Ende des Jahres 2000 verfügbar sein. Der Nachfolger der Merced-CPU - derzeit unter dem Codenamen "McKinley" gehandelt - wird den Plänen zufolge im Jahr 2001 erstmals in SGI-Servern arbeiten. Für eine nicht näher bezeichnete Übergangsperiode werde Silicon Graphics weiterhin auch MIPS-basierte Rechner verkaufen.

Neben SGI will auch Unisys Rechner mit Intels 64-Bit-CPUs anbieten, sobald diese verfügbar sind. Der Hersteller plant eine Reihe von Mehr-Wege-Servern, die auch unternehmenskritische Anwendungen fahren sollen. Die ersten Varianten dieser Produkte könnten sowohl mit den derzeit erhältlichen Pentium-II-Xeon-Chips als auch mit Merced-CPUs betrieben werden, so die Angaben.

Unisys hatte bereits 1997 angekündigt, an einem 32-Wege-Server zu arbeiten, der mit Hilfe physikalischer Partitionierung verschiedene Betriebssysteme gleichzeitig in einem Rechner fahren können soll. Hier kämen sowohl Unix und NT als auch die herstellereigenen Systeme "OS 2200" und "MCP-AS" in Frage.