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28.03.1997 - 

Zunehmender Druck von Intel und Windows

SGI will in den Markt für Consumer-Electronics einsteigen

Nach Einschätzung von CEO Ed McCracken reagiert SGI damit auf die Entwicklung des Computermarktes in den kommenden zehn Jahren. Für die Firmenstrategie sei es wichtig, mit SGI-Produkten nicht nur in der Unix-Welt, in Netzwerken und bei PCs mitzubieten, sondern auch in der Unterhaltungselektronik dabeizusein.

McCracken schweben tragbare oder in Verbindung mit dem Fernsehgerät zu verwendende Apparate vor. Zudem soll der hauseigene Mips-RISC-Prozessor Verwendung finden. Die Produktion der Consumer-Geräte soll außer Haus gegeben werden.

Laut Simon Reader, Analyst des britischen Markforschungsunternehmens CIT Research, überrascht diese Hinwendung SGIs zum privaten Anwendungsbereich kaum. Die neue Strategie sei als Reaktion auf den zunehmenden Druck auf das Workstation- Segment seitens Windows NT und Intel-basierter Rechner zu verstehen. Der Analyst bezweifelt zugleich, ob sich die Expansion auf dem engen und gutbesetzen Privatanwender-Markt rentieren wird.

Momentan erwirtschaftet SGI 50 Prozent seiner Einnahmen mit Workstations, 25 Prozent mit Supercomputern und jeweils etwa zwölf Prozent mit Datenbank-Servern und Grafiksystemen. Der Markt für Unix-basierte Rechner bietet SGI dabei laut McCracken noch genügend Rückhalt für die nächsten fünf bis zehn Jahre.