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25.04.1980 - 

Zweit- und Drittrechner forcieren:

Sharp sieht Stagnation

HAMBURG (gr) - Eine Stagnation auf dem Weltmarkt für Rechner sieht die Sharp Corp., Osaka/Japan. Beim Verbraucher gilt es deshalb nach Ansicht des japanischen Elektronikkonzerns, den Zweit- und Drittrechner zu forcieren.

Die Hälfte des Umsatzvolumens im Jahr zum 31. März 1979 von rund 3,4 (Vorjahr: drei) Milliarden Mark erzielte die Sharp eigenen Angaben zufolge im Export. 40 Prozent stammen dabei aus den USA als größtem Abnehmerland, 30 Prozent kommen aus Europa, das an zweiter Stelle steht. Einer Meldung der Nachrichtenagentur VWD zufolge gewinnt der deutsche Markt für das Unternehmen, das seit 1968 mit eigener Vertriebstochter in der Bundesrepublik vertreten ist, zunehmend an Bedeutung. Die Sharp Electronics (Europe) GmbH, Hamburg, verbuchte in den letzten Jahren Umsatzzuwachsraten zwischen 15 bis 20 Prozent. Mit einer Abschwächung dieser Expansionsraten rechnet die Geschäftsleitung auch in den kommenden Jahren nicht. Die Europazentrale realisierte 1978/79 einen Umsatz von 290 Millionen Mark, davon 140 Millionen Mark in der Bundesrepublik.

Die Umsatzschwerpunkte von Sharp auf dem deutschen Markt liegen VWD zufolge mit gut 60 Prozent Anteil im Sektor Unterhaltungselektronik (Fernsehgeräte, Audioprodukte) und Mikrowellenherde. 40 Prozent entfallen auf die BüroeIektronik (Rechner, Kopierer, Systemmaschinen, Registrierkassen). Sharp gehört mit einer Rechner-Monatsproduktion von 1,2 Millionen Stück zu den führenden Herstellern dieses Gebietes.