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26.04.1985 - 

Wahlfreier Zugriff auf unterschiedliche Rechner von Telefonleitung:

Shell implementiert K-Anlage von Datus

WÜRSELEN (CW) - Um die Rechnerzugriffsmöglichkeiten in seinem holländischen Forschungszentrum zu verbessern, hat sich der Erdölkonzern Shell zur Implementierung der K-Anlage 5810 von der Datus Elektronische Informationssysteme GmbH. Würselen, entschlossen.

Da die im Forschungszentrum installierten Sperry-Systeme synchron und die VAX-Rechner asynchron unterstützt werden müssen, suchte man bei Shell nach einem beide Anschlußmöglichkeiten integrierenden Konzept. Bisher hatte man sich nach den Angaben von Datus damit beholfen, an einem Arbeitsplatz sowohl ein Sperry- als auch ein VAX-kompatibles Terminal anzuschließen.

Mit Hilfe der neuen K-Anlage nun können die Wissenschaftler im Forschungszentrum von jedem Arbeitsplatz aus wahlfrei auf alle Rechner zugreifen. Die Datenstationen sind dabei über Telefonleitungen mittels "current loop" an das 5810-System angeschlossen. Über Multiplexer und wiederum über das Postnetz werden die Daten dann zu den Rechnern beziehungsweise zu den vorgeschalteten Protokollkonvertern der Computer weitergeleitet. Die Übertragungsgeschwindigkeit auf allen Leitungen beträgt 9600 Baud. Zur Zeit verfügt das System über 350 Terminalanschlüsse, 144 Ports für die VAX-Rechner, 32 Sperry-Ports sowie acht weitere Ports.

Hinsichtlich des Zugriffs auf die Sperry-Rechner hat Datus nach eigenen Aussagen einige spezielle Anpassungen vorgenommen: So prüft das 5810-System, bevor es einem Benutzer den Zugriff gestattet, ob noch andere Programme laufen. Falls erforderlich, schickt das System automatisch einen String, der den Rechner zum Schließen des Programms veranlaßt.

Zur Zeit wird bei Shell ein Zugangskontrollsystem für den Rechnerzugriff aus dem öffentlichen Fernsprechnetz realisiert. Das sogenannte Securidat-Modul erlaubt - so die Datus-Leute - eine sichere Identifizierung des Benutzers, indem es erst dann die Verbindung zum Rechner herstellt, wenn der Benutzer selbst von der K-Anlage wieder angewählt worden ist. Dadurch stehe den Wissenschaftlern des Forschungszentrums in Kürze auch die Möglichkeit offen, von beliebigen Orten aus auf den Rechner zuzugreifen.