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24.09.1976 - 

"Kassettenersatz" mit Direktzugriff

Shugart-Mini-Floppy mit 100 KB

MÜNCHEN - Komplett - von unten rauf - jetzt das Angebot preiswerter, externer Speichermedien: Nachdem mit der Dietzdisk erst kürzlich die Lücke zwischen Floppy Disk und "harter" Platte geschlossen wurde (CW-Nr. 37 vom 10. 9. 76: "Wiedergeburt der Dietzdisk"), gab nun die Synelec Datensysteme GmbH, München, mit der neuen Shugart-Mini-Floppy SA 400 eine "Schrumpfversion" der Standard-Folienscheibe für den Vertrieb frei, bei der mit dem "flexiblen Material" echt sparsam umgegangen wurde. Sie soll - mit dem Platzbedarf einer Postkarte - Magnetband-Kassette und Magnetkarte als Datenerfassungs- und Programmladespeicher in Schreibautomaten, Mikroprozessor-Systemen, Tischrechnern und intelligenten Displays ablösen. Vorteile der neuen Mini-Floppy speziell gegenüber der Kassetten-Konkurrenz: Höhere Schreib-/Lese-Geschwindigkeit, leichteres Handling, geringerer Stromverbrauch und niedrigerer Preis (Tabelle) - was, so Synelec, der Markt honorieren müßte. Die Münchner wollen 1977 in der Bundesrepublik und Österreich an OEM-Kunden 3000 bis 4000 Systeme verkaufen. Erste Vorstellung in Europa: Bei der Sicob in Paris.

Der neue Shugart-Floppy-Drive wird von einem eingebauten Mikroprozessor gesteuert; bis zu drei Laufwerke können an einen Controller angeschlossen werden. Das kompakte System läßt sich nach Angaben von Synelec als Zusatz an nahezu alle vorhandenen Rechnersysteme anschließen. Es ist "pin-kompatibel" zum größeren Shugart-Floppy Disk-Speicher SA 801, der bekanntlich ob seiner Verbreitung (weltweit 35 000 Installationen) zum Industrie-Standard geworden ist.

Noch erwähnenswert: Auf der Mini-Floppy werden die Daten hard- und softwaremäßig IBM-3740-kompatibel formatiert. (de)